Aston Martin bringt neuen V12 Vantage S mit 573 PS

Eigentlich war schon der Aston Martin V12 Vantage kein Kind von Traurigkeit. Doch die Briten selbst sind der Ansicht, dass da noch etwas geht und packen 573 PS in den Nachfolger namens V12 Vantage S.

Fast 60 PS mehr
Optisch hat sich beim 4,38 Meter langen S-Modell nichts Bahnbrechendes getan, neu ist der Kühlergrill im Look des CC100 Speedster Concept, welches kürzlich auf dem Nürburgring präsentiert wurde. Sowohl der Grill als auch andere Karosseriedetails sind optional aus Kohlefaser. Neu sind darüber hinaus extraleichte Zehn-Speichen-Aluräder im 19-Zoll-Format. Deutlich interessanter ist der aufgemöbelte V12-Saugmotor mit sechs Liter Hubraum unter der Haube mit den Luftöffnungen. Statt der bisherigen 517 PS im Vantage ohne S gibt es jetzt 573 PS. Das soll laut Hersteller reichen, um den Boliden auf bis zu 330 km/h zu treiben. 620 Newtonmeter Drehmoment fallen über die Hinterräder her, bereits bei 1.000 Touren sollen 510 Newtonmeter bereitstehen.

Federung nach Wahl
Die sechs Gänge werden statt wie bisher über eine manuelle Box jetzt per automatisiertem Schaltgetriebe gewechselt. Das System namens ,Sportshift III AMT" ist laut Aston Martin eine größere Weiterentwicklung des Schaltautomaten im V8 Vantage S. In drei Stufen kann das adaptive Dämpfersystem eingestellt werden: Zur Auswahl stehen Normal, Sport und Track. Neben der Federung wird bei ,Normal" und ,Sport" auch die von ZF zugelieferte Servolenkung beeinflusst. Die Sport-Kennlinie ändert zudem das Tempo der Gangwechsel, dazu soll der Wagen besser am Gas hängen und einen schärferen Sound bieten. Die dafür zuständige Abgasanlage wurde von dem System des nur 77-mal gebauten One-77 abgeleitet. Zum Preis des V12 Vantage S macht Aston Martin noch keine Angaben, er dürfte aber über den 173.411 Euro liegen, die bislang für einen V12 Vantage nötig waren.

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