Supersportwagen Pagani Zonda: Scharfe Spezialversion zum Schluss

Vergessen Sie Bugatti: Wenn es um sehr teure und sehr seltene Supersportwagen geht, hat Horacio Pagani die Nase vorn. Sein Zonda ist zwar nicht 430 km/h schnell, brannte aber in der Vergangenheit so manche Spitzenzeit in den Asphalt der Nürburgring-Nordschleife: 6:47 Minuten für die Rennversion Zonda R, selbst die straßentaugliche Variante Zonda F Clubsport liegt mit 7:24 Minuten noch weit vorne. Als ultimative Krönung und Abschluss der Baureihe bringt Pagani nun den Zonda Revolucion.

Bolide mit Kleinwagen-Kilos
Nach Aussage von Pagani soll der Revolucion sowohl auf der Rennstrecke als auch in einer Autosammlung begeistern. Die Rahmendaten stimmen schon einmal: Lediglich 1.070 Kilogramm bringt der Mega-Zonda auf die Waage. Zur Veranschaulichung: Ein VW Polo mit 60 PS wiegt in etwa gleich viel. Möglich wird das durch ein Monocoque aus Titan und Kohlefaser. Dort steckt als Antrieb ein Sechsliter-V12 von AMG-Mercedes, aus dem Pagani und seine Männer 800 PS plus 730 Newtonmeter Drehmoment herauskitzeln. Beeindruckend ist das Leistungsgewicht: 748 PS treffen auf eine Tonne Auto.

Reinste Renntechnik
In nur 20 Millisekunden geschieht der Gangwechsel beim sequenziellen Sechsgang-Getriebe, die mit Bosch entwickelte Traktionskontrolle bietet 12 verschiedene Einstellmöglichkeiten. Aus der Formel 1 stammt das so genannte DRS-System: Hier kann der Fahrer per Knopfdruck am Lenkrad oberhalb von 100 km/h den Heckspoiler verstellen, um mehr Auf- respektive Abtrieb zu bekommen. Wird der Knopf länger als zwei Sekunden gedrückt, arbeitet das DRS automatisch nach Werksvorgaben. Natürlich hat das Technik-Feuerwerk seinen Preis. Jeder der fünf gebauten Pagani Zonda Revolucion kostet rund 2,6 Millionen Euro. Anschaffungssorgen sind aber überflüssig: Jeder Zonda Revolucion hat bereits einen Käufer gefunden.

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