Leichtes Facelift und ein neuer Motor fürs kompakte SUV

Land Rover hat den Freelander überarbeitet. Äußerlich sind die Modifiktionen vor allem an neuen LED-Leuchten an Front und Heck zu erkennen. Im Innenraum gibt es nicht nur eine neue Mittelkonsole, auch das Kombi-Instrument wurde aufgefrischt. Zwischen den Zifferblättern werden nun auf einem Fünf-Zoll-Display die wichtigsten Fahrzeuginformationen angezeigt.

Parkbremse denkt mit
Ein Novum ist die mitdenkende Parkbremse: Sie berücksichtigt beim Feststellen unter anderem das Gefälle am Stellplatz sowie die Temperatur der Bremsscheiben. Zudem gibt es ein neues schlüsselloses Startsystem und eine Standheizung mit Sieben-Tages-Timer. Erstmals bietet Land Rover für den Freelander jetzt auch eine Rückfahrkamera an, die ihr Bild auf dem Infotainment-Bildschirm anzeigt. Zu den weiteren Highlights zählt eine neue Sprachsteuerung.

Bis zu 825 Watt Musikleistung
Premiere im Land Rover Freelander feiern die Meridian-Audiosysteme mit 380 oder 825 Watt. Die beiden Audioanlagen sind mit Subwoofern für einen tiefen, warmen Bassklang und mit Audioentzerrung ausgestattet. Land Rover rüstet außerdem die Basisversionen des Freelander mit einer 80-Watt-Audioanlage aus. Sie verfügt über acht Lautsprecher und ein 5-Zoll-Farbdisplay verfügt.

Neu geordnete Modellauswahl
Mit Einführung des neuen Modelljahrgangs sorgen nun die Ausstattungsstufen und nicht die Motorvarianten für die Unterscheidung innerhalb des Freelander-Angebots. Als Einstiegsversion fungiert der serienmäßig mit Stoffsitzen bestückte Freelander S. Die nächsthöhere Stufe SE zeigt sich mit Details wie einer schwarz glänzenden Kühlergrilleinfassung und einem Meridian-Soundsystem. Die ,Dynamic"-Designlinie innerhalb des SE-Angebots differenziert sich an der Karosserie durch seitliche Lufteinlässe und Kühlergrillstreben in Hochglanz-Schwarz sowie eine schwarze Grillumrandung, im Innenraum ergänzt um drei Farbkombinationen sowie elektrisch verstellbare Sport-Ledersitze.

HSE als Spitzenmodell
An der Spitze des Modellportfolios rangiert der Freelander HSE, der im Innern unter anderem mit genarbten Lederbezügen und Holzdekoren aufwarten kann. Zum Options-Angebot zählen Details wie diamantgedrehte 19-Zoll-Leichtmetallfelgen, Ledersitze oder Premium-Teppichmatten.

Neuer Vierzylinder-Benziner
Unter der Motorhaube hält ein neuer Benziner Einzug. Er hört auf den Namen Si4 GTDi. Das neue Triebwerk ersetzt den Si6-Sechszylinder und liegt beim CO2-Ausstoß mit 225 Gramm pro Kilometer um zwölf Prozent unter dessen Werten. Der Zweiliter-Otto erzeugt mithilfe von Direkteinspritzung und Turboaufladung 240 PS und ein mit 340 Newtonmeter um sieben Prozent höheres maximales Drehmoment als der Sechszylinder. Gekoppelt ist der neue Si4-GTDi-Benzinmotor mit einer Sechsstufen-Automatik, die die Antriebskraft mithilfe eines Haldex-Hinterachsdifferenzials permanent an alle vier Räder überträgt. Neben dem neuen Otto gibt es zwei 2,2-Liter-Turbodiesel mit permanentem Allradantrieb und 150 oder 190 PS, sowie eine Frontantriebs-Variante mit 150-PS-Diesel.

Ab 28.200 Euro
Der Freelander ist in der Ausstattungslinie S ab 28.200 Euro, in der Aussattung ,SE" ab 32.400 Euro zu haben. Der günstigste HSE ist 41.400 Euro teuer. Mit dem neuen Otto-Motor kostet der Freelander in der Linie SE 37.300 Euro, in der Linie SE Dynamik 43.300 Euro und als HSE 44.600 Euro.

Land Rover: Freelander-Update