Zwei Yeti-Varianten und der Rapid werden in Moskau gezeigt

Mit einem großen Modellaufgebot im Gepäck reist Skoda zum Moskauer Autosalon (29. August bis 9.September 2012). Mit dabei ist unter anderem der Yeti ,Sochi" (sprich: Sotschi), der nach der gleichnamigen Stadt am Schwarzen Meer benannt ist. Dort finden die Olympischen Winterspiele 2014 statt. Skoda beteiligt sich als Sponsor an dem sportlichen Großereignis, für das die Volkswagen Group Russland eine Automobilpartnerschaft unterhält.

Rapid ab 2014 aus Kaluga
Der Yeti Sochi ist in Candy-Weiß lackiert und besitzt spezielle Winterspiele-Labels. Angetrieben wird das SUV von einem 1,8-Liter-TSI-Ottomotor mit 152 PS. Der Wagen verfügt über einen Allradantrieb und ein Sechsgang-DSG. Im Jahr 2013 soll er in Russland auf den Markt kommen. Ebenfalls Premiere feiert in Moskau der Yeti 1.4 TSI DSG, bei dem erstmals in einem Yeti ein 1,4-Liter-Benziner mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert wird. Zudem kündigt Skoda den Marktstart des Rapid in Russland an, der ab Frühjahr 2014 im VW-Werk Kaluga vom Band läuft. Für das Wachstum der Marke auf dem russischen Markt hat der Rapid eine große Bedeutung. Der Hersteller prüft derzeit, ob bereits vorher eine Markteinführung mit Import-Fahrzeugen erfolgen kann.

Russland als wichtiger Markt
Ab dem Jahr 2018 will Skoda mindestens 1,5 Millionen Autos pro Jahr verkaufen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll weltweit durchschnittlich alle sechs Monate ein neues oder erneuertes Modell auf den Markt kommen. Dabei spielt das größte Land der Erde eine wichtige Rolle: ,Russland ist ein Pfeiler unserer internationalen Wachstumspläne und für unsere Wachstumsstrategie 2018 von zentraler Bedeutung", sagt Skoda-Vorstands-Chef Winfried Vahland. ,Das Land ist einer der weltweit am stärksten wachsenden Märkte und bietet Skoda ein riesiges Wachstumspotential". Die Auslieferungen an russische Kunden stiegen von Januar bis Juli 2012 um 41,5 Prozent auf rund 54.700 Fahrzeuge, im Vorjahreszeitraum waren es 38.700 Stück. Das setzt des Aufwärtstrend fort: Von 2005 bis 2011 konnte der tschechische Hersteller seine Verkäufe in Russland von 7.500 auf 74.100 Autos pro Jahr fast verzehnfachen.

Skoda wächst in Russland