Range Rover Evoque als wuchtiger Klotz

Mit dem Range Rover Evoque zielt Land Rover seit September 2011 auf eine neue Kundengruppe: Liebhaber modernen Designs, das ruhig etwas extrovertiert sein kann. Vergleicht man den kastenartigen ,großen" Range Rover mit dem keilförmig-dynamischen Evoque, könnte der Stil-Unterschied kaum größer sein. Mit rund 5.000 in Deutschland verkauften Exemplaren im Jahr 2012 ist der Evoque der Bestseller von Land Rover und Range Rover. Mit den guten Verkaufszahlen und der sportlichen Ausrichtung wird das Modell auch für Tuner attraktiv.

Komplett neue Motorhaube
So schickten ihn nun die Tuner von Prior Design ins Fitnessstudio. Die Aerodynamik-Spezialisten aus Kamp-Lintfort widmen sich sonst einer ganzen Reihe von Marken – von Audi über BMW, Mercedes, Porsche und VW bis hin zu den Supersportlern von Bentley, Lamborghini und Maserati. Im Fall des Evoque installieren die Techniker ein Widebody-Kit und machen das SUV so maskuliner und breitschultriger. Ungewöhnlich: Das Aerodynamik-Kit umfasst neben den üblichen Anbauten für Front und Heck auch eine neue Motorhaube. Außerdem gehören Kotflügel-Verbreiterungen sowie andere Seitenschweller dazu. Natürlich dürfen in den erweiterten Radkästen auch nicht die Serienräder rotieren: Prior Design montiert 22-Zoll-Felgen aus dem Hause ADV.1, die mit Reifen der Größe 295/30R22 bestückt werden. Auch das Fahrwerk erhält ein Upgrade: Die Ingenieure entschieden sich für ein Gewindefahrwerk von KW Automotive.

Aerodynamik-Kit für 6.900 Euro
Das Aerodynamik-Kit kostet 6.900 Euro. Es passt für alle fünftürigen Evoque-Modelle, aber nicht für das dreitürige Coupé. Wer will, kann die Karosserieteile direkt in der Werkstatt von Prior Design in Kamp-Lintfort montieren sowie lackieren oder folieren lassen.

Gallery: Extrabreiter Evoque