Fiat stellt neuen Panda 4x4 in Paris als Weltpremiere vor

Auf dem Pariser Autosalon 2012 (vom 27. September bis zum 14. Oktober) hat die bereits dritte Generation des Fiat Panda 4x4 ihre Weltpremiere. Nachdem die herkömmliche Version des Panda schon seit März 2012 im Handel ist, folgt nun das laut Fiat einzige Fahrzeug seines Segments mit Allradtechnologie.

Kleinwagen in Italiens Bergen
Einer netten Anekdote zufolge wurde die erste Generation des Allrad-Bären nur gebaut, weil der damalige Fiat-Chef Luca di Montezemolo ein Fahrzeug benötigte, um zu seinen Weinbergen zu gelangen. Daraus entstand ein Verkaufsschlager, der noch heute oft in den Bergen Italiens anzutreffen ist.

Wachstum in Länge und Breite
Die in Paris präsentierte Neuauflage soll zahlreiche technische Neuerungen bieten und sich auch optisch klar von den Vorgängermodellen abheben. In der Länge legt der Fünftürer bei unverändertem Radstand gegenüber der bisherigen Auflage um elf Zentimeter auf 3,67 Meter zu, in der Breite sind es immerhin sieben Zentimeter auf 1,67 Meter. Verkleinern wird er sich lediglich in der Höhe. Die dritte Generation präsentiert sich drei Zentimeter flacher und ist 1,60 Meter hoch.

Gute Serienausstattung
Beim Design unterscheidet sich der 4x4 vom herkömmlichem Panda mit markanteren vorderen und hinteren Stoßfängern, aluminiumfarbenen Zierelementen sowie einem Unterbodenschutz aus Metall. Im Gegensatz zum Vorgänger werden die Auspuff-Endrohre in die Karosserielinie integriert. Zudem steht der Neue auf 15-Zoll-Leichtmetallfelgen, die mit Ganzjahresreifen bezogen sind. Auch im Innenraum werden zahlreiche Neuerungen deutlich: Die Stoffsitze bieten Details in Öko-Leder, welche sich ebenfalls in den Türverkleidungen wieder finden. Eine Klimaanlage gehört ebenso zur Serienausstattung wie ein CD/MP3-Radio.

Manuelles Sperrdifferenzial
Technisch verfügt die neue Version neben einer Fahrdynamikregelung über einem Allradantrieb mit manuellem Sperrdifferenzial. Der so genannte ,Torque-on-Demand"-Antrieb verfügt über eine elektronisch gesteuerte Kupplung, welche die Antriebskraft gleichmäßig proportional auf Vorder- und Hinterachse verteilt. Das Sperrdifferenzial arbeitet mit Bremseingriff auf die Räder, welche die Haftung verlieren. Diese Funktion wird mittels eines Hebels manuell aktiviert und funktioniert bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h.

Zwei Motoren zur Auswahl
Unter der Motorhaube arbeiten wahlweise ein 0,9-Liter-Turbo-Benziner mit 85 PS oder ein 1,3-Liter-Multijet-Selbstzünder mit 75 PS. Beide Varianten verfügen über ein Sechsganggetriebe mit kurz übersetztem ersten Gang.

Panda Trekking und Natural Power folgen
Zusätzlich zum herkömmlichen 4x4 präsentiert Fiat in Paris noch zwei weitere Sprösslinge der noch jungen Panda-Familie. Zum einen wird die so genannte ,Trekking"-Version vorgestellt, welche die Optik des 4x4 mit dem Antriebsstrang des herkömmlichen Panda verbindet. Des Weiteren wird der Panda ,Natural Power" auf dem Messestand gezeigt, dessen Motor ein Dual-Fuel-System vorweist, wodurch er sowohl mit Methan als auch mit Benzin betrieben werden kann.

Weltpremiere Panda 4x4