Audi RS 5 Cabriolet mit 450 PS

Auf der IAA im September 2011 stellte Audi den gelifteten RS 5 als Coupé vor, auf dem Pariser Autosalon (27. September bis 14. Oktober 2012) folgt das Cabriolet. Das Textilverdeck öffnet sich in 15 und schließt sich in 17 Sekunden. Dies funktioniert bis zu einem Tempo von 50 km/h. Im geschlossenem Zustand des Cabrios passen 380 Liter in den Kofferraum, im geöffneten 60 Liter weniger. Die Rücksitzlehnen lassen sich geteilt umklappen, eine Durchladeeinrichtung verbessert die Variabilität. Wie bei Cabrios üblich, verleihen zusätzliche Verstärkungen der Karosserie Steifigkeit. Vorderkotflügel aus Alu kompensieren einen Teil des Mehrgewichts.

Vier Verdeckfarben
Acht Farben stehen zur Wahl – ein Uni-Ton, vier Metallic- und Perleffektfarben sowie drei Kristalleffekt-Lackierungen. Das Verdeck ist in Schwarz, Grau, Rot oder Braun erhältlich. Wie beim RS 5 Coupé sitzt der Fahrer vor einem Dreispeichen-Lenkrad mit unten abgeflachtem Kranz, der mit gelochtem Leder bezogen ist. Die vorderen Insassen nimmt auf Leder-Alcantara-Sportsitzen mit elektrischer Einstellung Platz, optional gibt es Nappaleder. Alle Ledersorten hemmen die Sonnenaufheizung. Das Interieur ist in Schwarz gehalten, der Verdeckhimmel auf Wunsch in Silber.

Bekannter Motor, bekanntes Getriebe
Das Cabrio wird vom bekannten 4.2 FSI angetrieben, der wie beim Coupé mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (S tronic) kombiniert wird. Der V8-Saugmotor leistet 450 PS. Klappen in den Endrohren der Abgasanlage variieren die Soundkulisse. Das Cabriolet erreicht nach 4,9 Sekunden 100 km/h, damit ist es vier Zehntel langsamer als das Coupé. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt, auf Kundenwunsch hebt Audi sie auf 280 km/h an. Im Normzyklus gibt sich der V8 mit 10,9 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer zufrieden. Eine Launch-Control soll einen optimalen Start ermöglichen. Dabei hilft auch der permanente Allradantrieb. Im normalen Fahrbetrieb verteilt er die Momente im Verhältnis 40 zu 60 zwischen Vorder- und Hinterachse; bei Bedarf kann es bis zu 70 Prozent nach vorn oder maximal 85 Prozent nach hinten leiten.

Tiefer und steifer
Die Karosserie liegt zwei Zentimeter tiefer als beim A5 Cabriolet, außerdem sind die Lager steifer und die Stabilisatoren dicker. Serie sind glanzgedrehte 19-Zoll-Aluräder mit zehn Speichen, auf Wunsch gibt es 20-Zöller. Die innen belüfteten und gelochten Bremsscheiben werden mit schwarzen Bremssätteln kombiniert, optional gibt es vorne Scheiben aus Kohlefaser-Keramik. Das ESP bringt einen Sportmodus mit und lässt sich auch komplett abschalten. Das Fahrdynamiksystem Audi drive select gehört zum Serienumfang. Damit kann der Fahrer die Kennlinien der Lenkung, der S tronic, der Drosselklappen und der Abgas-Soundklappen in den Modi comfort, auto und dynamic variieren.

Über 10.000 Euro teurer als das Coupé
Die Serienausstattung umfasst unter anderem Parkpiepser vorne und hinten, eine Sitzheizung vorne, automatische Gurtbringer und ein Windschott. Bei einem drohenden Überschlag schießen Aluminiumplatten hinter den Fondkopfstützen hoch. Zu den Optionen gehört eine dreistufige Kopfraumheizung. Die Auslieferung des RS 5 Cabriolet beginnt im Frühjahr 2013. Der Grundpreis wird 88.500 Euro betragen. Das sind rund 10.000 Euro mehr, als das Coupé kostet.

450 PS und offen