Renault hat sein SUV Koleos optisch überarbeitet

Sagt Ihnen der Name Koleos irgendetwas? Wenn nicht, macht das nichts, denn so geht es vielen. Gerade einmal 581 Exemplare des SUV hat Renault in Deutschland von Januar bis Mai 2013 verkaufen können. Jetzt soll eine Modellpflege das Geschäft ankurbeln.

Dickes Zeichen
Auffälligstes Erkennungsmerkmal des gelifteten Renault Koleos ist die geänderte Frontpartie mit großem Rhombus. Verchromte Querlamellen verbinden den Kühlergrill mit dem Markenzeichen. Weitere optische Highlights sind neue Leichtmetallräder in Silber oder Zweifarb-Optik sowie ein brauner Lackton für die Karosserie. Passend hierzu bietet Renault auch eine Lederpolsterung an.

Mehr Assistenz
Motorenseitig bleibt es bei den Dieseln mit 150 respektive 173 PS Leistung. Erstmals wird für den Koleos ein Totwinkel-Assistent angeboten, der per Radar beim Spurwechsel vor von hinten nahenden Fahrzeugen warnt. Ebenfalls neu ist das bereits vom Clio bekannte R-Link-Multimediasystem mit Sieben-Zoll-Touchscreen. Über Radio und Navigation hinaus bietet Renault für R-Link so genannte Apps zum Kauf an. Bis Ende 2013 sollen rund 50 Anwendungen verfügbar sein. Ein weiteres Extra ist die Weitwinkel-Rückfahrkamera. Die Preise für den überarbeiteten Koleos beginnen bei 28.490 Euro, 290 Euro mehr als bislang. Hierfür gibt es den 150-PS-Diesel inklusive einer Klimaautomatik, 17-Zoll-Alus und einer horizontal geteilten Heckklappe. Wer einen Allradantrieb benötigt, muss dafür 1.500 Euro zusätzlich zahlen.

Franzosen-Feinschliff