Grand Cherokee SRT8 für Fernando Alonso und Felipe Massa

Der größte Vorteil eines Autokonzerns mit mehreren Untermarken ist die Einsparung von Entwicklungs- und Produktionskosten. Ist das alles? Nein, Fiat zeigt, was mit Synergien sonst noch möglich ist. Der italienische Autokonzern kreuzt die beiden Tochtermarken Ferrari und Jeep. Herausgekommen sind zwei Grand Cherokee SRT8 im Ferrari-roten Rennanzug – die neuen Privatwagen für die beiden Formel-1-Piloten Felipe Massa und Fernando Alonso. Die Basis dafür bildet das neue SRT8-Modell, das Ende Mai 2012 auf den europäischen Markt kommen wird.

Neuer HEMI-V8 mit 470 PS
Das Herzstück der Sonderanfertigungen ist der neue HEMI-V8, der auch im Bug des neuen Grand Cherokee SRT8 stecken wird. Der Achtzylinder bringt stolze 470 PS und ein Drehmoment von 630 Newtonmeter auf die Straße. Die Kraft schöpft der SUV-Bolide aus 6,4 Liter Hubraum. In 4,8 Sekunden zieht der SRT8 von Null auf Tempo 100. Schluss ist erst bei 257 Stundenkilometer.

Hommage an den F150
Der Jeep-Frontgrill mit sieben Lüftungsschlitzen ist mattschwarz lackiert und zeigt rote Einsätze. Ein vom Rennsport inspirierter schwarzer Längsstreifen mit weißer Akzentlinie zieht sich vom vorderen bis zum hinteren Stoßfänger. Weitere Details wie das in Mattschwarz gehaltene Dach, Außenspiegelgehäuse aus Karbon und eine schwarz lackierte Leuchtenleiste am Heck mit rotem Jeep-Logo machen die beiden zu exklusiven Einzelanfertigungen. Als Hommage an den Formel-1-Rennwagen Ferrari F150 der Saison 2011 tragen die SRT8-Sondermodelle die italienische Nationalflagge an der Unterseite der Heckspoiler.

Spezielle 20-Zöller
Die Karosserie des Renn-SUV liegt um 3,8 Zentimeter tiefer und beide Fahrzeuge stehen auf eigens geschmiedeten, schwarz lackierten 20-Zoll-Aluminiumrädern. Passend zum Karosserie-Look wurden im Innenraum Sitze, Türverkleidungen, Mittelarmlehne und Armaturenbrett mit Ferrari-rotem Leder bezogen. Das Lederlenkrad inklusive roten Ziernähten bekommt zusätzlich Schaltwippen. Gelbe Zeiger in den Instrumenten geben dem Cockpit den Look der GT-Fahrzeuge aus Maranello. Das Vergnügen, hinterm Steuer der Sonderanfertigungen zu sitzen, bleibt leider nur den beiden Ferrari-Piloten vorbehalten, eine Kleinserie ist nicht geplant. Ab rund 55.000 Euro dürfte aber der neue SRT8 im Serien-Outfit mit ebenfalls 470 PS zu haben sein, eine Alternative, mit der wir gut leben könnten.

Ferrari-rotes Renn-SUV