Der Limousinen-Kombi-Mix startet Mitte 2013

Seit einigen Jahren beweist BMW Mut zur Lücke. Modelle wie der X6 oder der 5er GT haben neue Nischen erschlossen und sich erfolgreich auf dem Markt etabliert. Nun machen sich die Münchner daran, die 3er-Palette über die bekannten Karosserievarianten hinaus zu erweitern. Erster Schritt ist der 3er GT, dessen Design ein ganz frischer Erlkönig preisgibt.

Eine Form für die Welt
Aufmerksame Beobachter werden nun fragen, warum BMW die 3er-Reihe um einen GT ergänzen will. Es gibt durchaus gute Gründe dafür: neben höheren Stückzahlen ist der wichtigste die Form des 3er GT. Die moderne Interpretation des Fließhecks soll insbesondere auf Märkten punkten, auf denen klassische Kombis wenig gefragt sind, darunter China und die USA. Ein Mix aus elegantem Design und hohem Nutzwert dient als Überzeugungshilfe für die dortige Kundschaft.

Zwei Klappen in einer
Der 3er GT nutzt die Plattform der 3er-Reihe und weist daher einen Radstand von 2,81 Meter auf. Mit rund 4,70 Meter wird er etwa sieben Zentimeter länger sein als ein 3er Touring. Bis zur B-Säule trifft man auf gewohnte 3er-Optik, danach fällt die Dachlinie sanft ab, um in einem ausgeprägten hinteren Überhang zu enden. Diese Lösung soll wenig wuchtig wirken als das steile massive Heck des großen Bruders 5er GT. Von diesem übernimmt der 3er GT aber das Konzept der zwei Heckklappenöffnungen: Je nach Wunsch öffnet sich nur der untere Teil in Stufenheck-Manier oder der gesamte Zugang zum Kofferraum. Dieser wird nur geringfügig unter den 495 bis 1.500 Liter des 3er Touring liegen. Unter der Haube wird es das bekannte Motorenangebot der 3er-Reihe geben. Die Premiere des BMW 3er GT findet voraussichtlich auf dem Genfer Automobilsalon im Frühjahr 2013 statt, der Verkauf beginnt im Sommer 2013.

Erwischt: BMW 3er GT