328,3062 km/h im Drayson B12 69/EV

Lord Drayson saß höchstpersönlich hinter dem Steuer des Drayson B12 69/EV Le Mans Prototyp, um den Geschwindigkeitsweltrekord für Elektrofahrzeuge unter 1.000 Kilogramm zu brechen. Das wurde auch langsam Zeit, denn die bis dahin gültige Bestzeit stammt – man mag es kaum glauben – aus dem Jahr 1974.

Battery Box GE
Vor 39 Jahren raste Roger Hedlund in der Battery Box von General Electric über die Salzpfanne von Bonneville und erreichte dabei eine Geschwindigkeit von 282 km/h. Angetrieben wurde die rollende Speerspitze damals von einem gut 25 PS starken Gabelstapler-Elektromotor mit 28 12-Volt-Batterien.

Drayson B12 69/EV Le Mans Prototyp
Der eigentlich für Rundstreckenrennen gebaute B12 69/EV Le Mans Prototyp vom britischen Team Drayson Racing Technologies wurde modifiziert, um für den diesjährigen Rekordversuch unter die 1.000-Kilo-Marke zu kommen. So wurde der Elektrobolide beispielsweise mit einer Low-Drag-Karosserie ausgestattet und bekam kleinere 20-kWh-Akkus eingebaut.

Rekordfahrt
Auf der Landebahn des Royal-Air-Force-Flugplatzes Elvington in Yorkshire fuhr der ehemalige Wissenschaftsminister von Großbritannien und Firmengründer von Drayson Racing Technologies, Lord Paul Drayson, dann 328,3062 km/h schnell und stellte somit einen neuen Landgeschwindigkeitsrekord für Elektrofahrzeuge unter 1.000 Kilogramm auf. Damit dieser von der FIA anerkannt wurde, musste Drayson die Geschwindigkeit über eine Meile konstant halten und den Rekordversuch innerhalb von einer Stunde wiederholen.

Rasender Lord knackt Elektro-Rekord