Donkervoort D8 GTO

Die Fans haben ihn voller Spannung erwartet, jetzt ist er da. Nach zweieinhalb Jahren Entwicklungszeit in Zusammenarbeit mit der Audi Quattro GmbH präsentierte Donkervoort Automobielen aus Lelystad im Dezember den Donkervoort D8 GTO. Der Renner verwendet den Fünfzylinder-TFSI-Motor, mit dem auch der Audi RS3 und der TT RS ausgestattet werden. Mit je nach Version 340 oder 380 PS ist der nur 700 Kilo schwere Bolide einer der schnellsten Sportwagen auf dem europäischen Markt. Inzwischen sind neun Monate intensiver Tests vergangen. Zum Abschluss machte sich das Entwicklerteam nun auf zum italienischen Nardò-Ring.

Zwei Versionen
Sowohl die 340 PS starke Standardausführung als auch die Premiumversion mit 380 PS wurden getestet. Schon die Standardvariante braucht nur 3,3 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h, der D8 GTO Premium benötigt lediglich 2,8 Sekunden. 200 km/h sind im ersten Fall nach 9,4 Sekunden und beim starken Bruder bereits nach 8,6 Sekunden erreicht. Die Höchstgeschwindigkeit wurde mit 255 beziehungsweise 270 km/h bestimmt.

Harte Endurance-Tests in Nardò
Nardò liegt an der südlichsten Spitze Italiens. So lagen die Temperaturen während der Tests bei etwa 32 Grad – ideal, um Temperaturbeständigkeitstests durchzuführen. Außerdem verfügt Nardò auch über die unterschiedlichsten Teststrecken: ein vierspuriger 13,5 Kilometer langer Rundkurs, auf dem Geschwindigkeiten über 300 km/h gefahren werden können, eine Rennstrecke, die dem Nürburgring ähnelt, viele Strecken mit den verschiedensten Fahrbahnbelägen wie Asphalt, Schotter, Kopfsteinpflaster und eine Sandpiste für Brems-, Straßenlage- und Traktionstests. So konnten auch Endurance-Tests unter extremen Bedingungen durchgeführt werden.

Temperaturtests bestanden
Am ersten Testtag wurden mehrere Runden auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke absolviert. Anschließend wurde der GTO in einen geschlossenen Raum gestellt, um – bei ausgeschaltetem Motor – für 45 Minuten weiter aufzuheizen. Der GTO blieb unbeeindruckt und bestand sämtliche Temperaturtests mit Bravour, so Donkervoort. Nach den Tests für die europäische Typisierung, die am zweiten Tag durchgeführt wurden, war das Entwicklerteam besonders gespannt auf die Ergebnisse des über zwei Stunden dauernden Endurance-Tests auf der Rennstrecke. Wie würde sie der GTO bei den hohen Temperaturen überstehen und war noch etwas zu verbessern? Nach einigen Verbesserungen an der Fahrwerksabstimmung konnten die Zeiten während des zweistündigen fast ununterbrochenen Fahrens Runde um Runde verbessert werden. Schließlich wurde eine Bestzeit von zwei Minuten und 29,8 Sekunden gemessen.

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