Neues Safety Car: SLS AMG GT

In der aktuellen Formel-1-Saison führt ein Mercedes SLS AMG GT das Feld der Boliden als Safety Car an. Am Steuer sitzt der Rennfahrer Bernd Mayländer, der sich über seinen neuen Dienstwagen freut: ,Der GT ist das beste Safety Car, das ich je gefahren bin!" Der 41-jährige muss es wissen: Er fährt seit dem Jahr 2000 die AMG-Safety-Cars von AMG. Sein Beifahrer ist der FIA-Mitarbeiter Pete Tibbets, der während des Einsatzes in ständigem Funkkontakt mit der Rennleitung steht.

Im Notfall muss das Safety Car raus
Die Aufgabe des SLS AMG GT besteht wie bisher darin, bei Extremsituationen für maximale Sicherheit des Teilnehmerfeldes zu sorgen. Sobald die Rennleitung einen sicheren Rennverlauf gefährdet sieht, schickt sie das Safety Car auf die Strecke. Schlechte Witterungsverhältnisse oder Unfälle sind die Hauptursachen für einen Einsatz. Während eines Rennwochenendes ist das Sicherheitsfahrzeug auch für die meisten Rahmenrennen, etwa die GP2- und die GP3-Serie sowie den Porsche Supercup im Einsatz.

591-Serien-PS
Der SLS AMG GT bietet dank neuem Ride-Control-Fahrwerk mehr Dynamik und eine bessere Rennstrecken-Performance als der Vorgänger. Dabei entspricht das 2012er-Fahrzeug weitestgehend dem Serienmodell. Aufgrund seiner Aluminium-Spaceframe-Karosserie bringt der Wagen nur 1.620 Kilogramm auf die Waage. Der AMG-6,3-Liter-Achtzylinder-Frontmittelmotor powert mit 591 PS und einem maximalen Drehmoment von 650 Newtonmeter, die Kraft wird vom AMG-Speedshift-Siebengang-Sportgetriebe übertragen. Die einzige Ausnahme zur Serie bildet der Sound: Speziell für den Führungswagen wurde ein klanggewaltiger Endschalldämpfer entwickelt. Der Mercedes SLS AMG GT beschleunigt von null auf 100 km/h in 3,7 Sekunden, Tempo 200 ist nach 11,2 Sekunden erreicht. Wer den starken Wagen privat fahren möchte, muss für das Coupé mindestens 204.680 Euro, für den Roadster mindestens 213.010 Euro mitbringen.

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