Toyota und Honda rufen 7,9 Millionen Autos zurück

Toyota startet bereits zum zweiten Mal im Jahr 2012 eine Rückrufaktion. Betroffen sind rund 7,4 Millionen Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum von September 2006 bis Dezember 2008. Es handelt sich um die Modelle Yaris, Auris und RAV4. In Deutschland fallen darunter 136.375 Fahrzeuge.

Falsch geschmiert
Die Halter werden per Post in eine Vertragswerkstatt gebeten. Dort wird die Baugruppe des Fensterhebers auf der Fahrerseite überprüft. Es kann vorkommen, dass die werksseitige Schmierung falsch dosiert wurde. Dies kann zu Verschleiß bis hin zum Ausfall des Bauteils führen. Den Fahrzeughaltern wird dringend davon abgeraten, das Bauteil selbst zu fetten, da es bei Verwendung eines leitfähigen Schmiermittels zu Wärme- und Rauchentwicklung kommen kann.

Feuergefahr im Honda CR-V
Ebenfalls wegen Problemen mit den Fensterhebern startete Honda Anfang Oktober 2012 einen Rückruf. Darunter fallen weltweit 489.438 Fahrzeuge des Modells CR-V aus den Baujahren 2002 bis 2006. In Deutschland müssen 25.114 Fahrzeuge in die Werkstatt. Wegen einer fehlenden Dichtung kann Wasser in den Fensterheber gelangen und im schlimmsten Fall einen Brand auslösen.

Nicht der erste Rückruf
In der vergangenen Zeit fiel Toyota bereits mehrfach durch Rückrufaktionen auf. Im August 2012 wurden 76.000 Autos in Deutschland wegen möglichen Komplikationen an der Spurstange in die Werkstatt beordert. 2010 mussten weltweit sogar mehr als acht Millionen Fahrzeuge überprüft werden. Damals sorgten Schwierigkeiten mit dem Gaspedal und rutschende Fußmatten für Aufsehen. Außerdem wurde der Prius III für ein Software-Update des ABS zurückgerufen.

Fensterheber mit Überraschung