Dritte Generation des Kia Carens

Die dritte Generation des Kia Carens steht in den Startlöchern. Die Höhe des Kompaktvans sinkt deutlich um vier Zentimeter auf 1,61 Meter – das soll ihn sportlicher wirken lassen. Mit 4,53 Meter nimmt die Länge um zwei Zentimeter ab, doch der Radstand legt um fünf Zentimeter zu.

Bis zu sieben Sitze
Wie bisher ist der Carens als Fünf- und Siebensitzer zu haben. Die Sitze der zweiten und der optionalen dritten Reihe lassen sich so umklappen, dass ein ebener Ladeboden entsteht. Das Ladevolumen erweitert sich so von 103 Litern bei siebensitziger Konfiguration über 492 Liter (fünfsitzig) bis auf 1.667 Liter. Damit sich lange Gepäckstücke wie ein Regal transportieren lassen, kann die Lehne des Beifahrersitzes umgeklappt werden. Dasselbe ist sogar mit dem Fahrersitz möglich.

Zwei Benziner, zwei Diesel
Beim Carens der zweiten Generation hatte man die Wahl zwischen dem Carens 1.6 CVVT mit 132 PS, dem 2.0 CVVT mit 145 PS und dem 1.6 CRDi mit 128 PS. Bei der neuen Version stehen vier Motoren zur Wahl. Den aus diversen Kia-Modellen bekannten 1,7-Liter-Diesel gibt es im Carens mit 115 PS und 260 Newtonmeter Drehmoment sowie als 136-PS-Version mit 330 Newtonmeter. Die sparsamste Version, der 1.7 CRDi mit 115 PS und Start-Stopp-System, hat einen Normverbrauch von 4,5 Liter. Die beiden Benziner sind Direkteinspritzer. Der 1.6 GDI leistet 135 PS und ist unter anderem aus dem Cee'd bekannt. Er verbraucht mit 5,9 Liter auf 100 Kilometer deutlich weniger als der 1.6 CVVT des Vorgängers, der noch 7,2 Liter benötigte. Neu im Kia-Programm ist der 2.0 GDI mit 177 PS.

Schaltung oder Automatik mit sechs Gängen
Standardmäßig besitzt der Carens eine Sechsgang-Schaltung, die stärkeren Motoren kann man auch mit Sechsstufen-Automatik bestellen. Das Fahrwerk wurde neu konzipiert. Vorn kommt die übliche Aufhängung mit McPherson-Federbeinen zum Einsatz, hinten eine Verbundlenkerachse. Die Lenkung bietet zwei Besonderheiten: Der Grad der Servounterstützung ist durch das vom i30 bekannte FlexSteer-System in drei Stufen einstellbar. Außerdem gibt es im neuen Carens einen kombinierten Lenkmoment-Lenkwinkel-Sensor. Dadurch soll sich bei seitlichen Windböen das Lenkrad ruhiger halten lassen, was die Stabilität erhöht.

Viel Hightech
Kia verspricht viele Hightech-Elemente. Darunter sind ein passiver Spurhalteassistent, ein Einparkassistent und Xenonlicht. Ein Tempomat gehört zur Serienausstattung, ebenso eine Klimaanlage. Unter den weiteren verfügbaren Komfortelementen finden sich eine elektronische Parkbremse, ein Motor-Startknopf, beleuchtete Außentürgriffe vorn, ein elektrisch bedientes Panorama-Schiebedach, Sitzheizung in der ersten und zweiten Reihe, eine Lenkradheizung und mehr. Zu Preisen und Markteinführung äußerte sich Kia auch auf unsere Nachfrage hin noch nicht.

Neuer Kia Carens