Prototyp des SLS AMG Black Series geht in Flammen auf

Üppig getarnt schicken die Autohersteller ihre zukünftigen Modelle zur Erprobung. Gerne genommen wird die Nordschleife des Nürburgrings, denn hier müssen die Fahrzeuge einiges einstecken. Das ist Absicht, schließlich geht es darum, die Technik auf Herz und Nieren zu prüfen. Doch das, was jetzt einem Mercedes-Testfahrer widerfahren ist, stand sicherlich nicht auf dem Zettel.

Total abgebrannt
Was war geschehen? Bei hoher Geschwindigkeit war der Prototyp des gut 650 PS starken Mercedes SLS AMG Black Series in die Leitplanke gekracht. Glücklicherweise kam niemand zu Schaden, doch die Insassen und ihre herbeigeeilten Mercedes-Kollegen konnten nur noch hilflos zusehen, wie der Erlkönig bis aufs Gerippe niederbrannte.

Teure Einzelstücke
Der finanzielle Schaden dürfte beträchtlich sein, schließlich sind die landläufig als ,Erlkönige" bekannten Testfahrzeuge handgefertigte Prototypen. Im Fall des Mercedes SLS AMG Black Series ist von einem Fahrfehler auszugehen, doch Brände sind auch sonst nicht auszuschließen. Die Verkabelung ist nicht im Serienzustand, zudem werden oft Messinstrumente montiert. Immerhin bringt der Unfall des Super-SLS eine Erkenntnis: Die Black-Series-Karosserie mit höherem Kohlefaseranteil hat den Fahrer beim Aufprall vor Schlimmerem bewahrt.

Bildergalerie: Erlkönig in Flammen