Konkurrenz für S-Klasse und Co: Kia K9

Kia will sich künftig auch in der Oberklasse behaupten und tritt mit einer eigenen Limousine gegen S-Klasse, 7er, A8 und Co. an. Das Modell, das bisher die interne Bezeichnung ,KH" getragen hat, wird unter dem Namen K9 eingeführt. Optisch versucht der vom früheren VW- und Audi-Designer Peter Schreyer entworfene Wagen durchaus eine Brücke zu bewährten europäischen Oberklasse-Autos zu schlagen. Vor allem in der Heck- und Seitenansicht sind Ähnlichkeiten zur 7er-Reihe von BMW zu erkennen. Eigenständiger wirkt die Frontpartie, die durch den markentypischen ,Knochengrill" und ausgeprägte LED-Scheinwerfereinheiten gekennzeichnet ist.

Eine von drei K-Limousinen
Der K9 ist die erste Kia-Limousine mit Heckantrieb. Weitere Infos über Motoren, Getriebe und technische Daten haben die Koreaner bisher nicht mitgeteilt. Auch die Abmessungen sind nicht bekannt. Der K9 soll noch in der ersten Jahreshälfte 2012 in Korea auf den Markt kommen. Mit dem neuen Topmodell erweitert Kia dort sein Limousinen-Angebot der K-Serie. Der bei uns als Optima bekannte Mittelklassewagen heißt auf dem Heimatmarkt K5. In der oberen Mittelklasse angesiedelt ist der K7, der in anderen Märkten unter dem Namen Cadenza erhältlich wird. Der K9 soll zu einem späteren Zeitpunkt auch in andere Länder kommen. Starttermine und Namensgebung stehen jedoch noch nicht fest. Für den deutschen Markt ist die Einführung des K9 zunächst allerdings nicht vorgesehen.

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