Mini Countryman John Cooper Works auf dem Genfer Autosalon 2012

Mini stellt auf dem Genfer Autosalon 2012 (8. bis 18. März) ein neues Topmodell vor: den Mini Countryman John Cooper Works. Damit bekommt nicht nur die SUV-Baureihe eine neue Sportversion, sondern gleichzeitig feiert auch der künftig stärkste Serien-Mini seine Premiere. Denn während alle bisherigen JCW-Modelle 211 PS unter der Haube haben, sind es beim Countryman sieben PS mehr.

218 PS und maximal 300 Newtonmeter
Der 1,6-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung leistet 218 PS. Das maximale Drehmoment von 280 Newtonmeter liegt zwischen 2.000 und 5.600 Umdrehungen an, mittels Overboost kann es kurzzeitig auf bis zu 300 Newtonmeter gesteigert werden. Für standesgemäßen Sound soll eine Sportabgasanlage mit abgeschrägten Endrohrblenden sorgen. Durch Aktivierung der Sport-Taste können das Ansprechverhalten des Motors und der Auspuffklang beeinflusst werden. Gleichzeitig agiert die Lenkung direkter. Als einziger John Cooper Works verfügt der Countryman über einen serienmäßigen Allradantrieb. Mithilfe eines elektromagnetisch arbeitenden Mitteldifferenzials kann hier das Antriebsmoment stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse verteilt werden. In normalen Fahrsituationen schickt das Allradsystem maximal 50 Prozent, unter extremen Bedingungen sogar bis zu 100 Prozent der Antriebskräfte an die Hinterräder.

Handschaltung oder Automatik
Alternativ zur serienmäßigen Sechsgang-Schaltung steht für den Countryman JCW auch eine Sechsgang-Automatik zur Verfügung. Unabhängig vom Getriebe sprintet das sportliche SUV in glatten sieben Sekunden von null auf Tempo 100. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 225 km/h beim Handschalter und 223 km/h in der Automatikversion. Als Normverbrauch gibt der Hersteller 7,2 beziehungsweise 8,0 Liter an. Für eine dynamische Straßenlage ist ein serienmäßiges Sportfahrwerk verbaut, das neben straffen Federn und Dämpfern auch eine Tieferlegung um zehn Millimeter beinhaltet.

Neue Schürzen und 18-Zöller
Von außen ist der stärkste Countryman an einem Aerodynamikkit zu erkennen. Es umfasst neue Schürzen an Front und Heck sowie spezifische Seitenschweller. Hinzu kommen 18-Zoll-Leichtmetallräder im Doppelspeichendesign mit schwarzem Felgenbett. Optional sind 19-Zöller erhältlich. Neben sieben verschiedenen Außenlackierungen stehen für das Dach und die Außenspiegelkappen die Kontrastfarben Rot, Weiß und Schwarz zur Verfügung. Optional werden passende Sportstreifen angeboten. Den Kühlergrill, die Heckklappe und die Einstiegsleisten ziert jeweils ein John-Cooper-Works-Logo. Die Interieurleisten sind ab Werk in schwarzem Klavierlack gehalten, auf Wunsch können sie auch in Rot geordert werden. Ein Sportlenkrad mit roten Kontrastnähten, Instrumente mit dunklem Ziffernblatt, ein anthrazitfarbener Dachhimmel sowie ein Schalthebel mit roten Kontrastnähten runden die exklusive Innenausstattung ab. Marktstart für den Mini Countryman John Cooper Works ist im Herbst 2012, preislich ist mit einem Einstieg zwischen 33.000 und 34.000 Euro zu rechnen.

Der stärkste Serien-Mini