XF Sportbrake debütiert auf dem Genfer Autosalon 2012

Kombis sind bei Jaguar nicht unumstritten. Der zwischen 2004 und 2009 gebaute X-Type Estate erhitzte seinerzeit die Gemüter der Katzen-Fans. Nun schicken die Briten den XF Sportbrake gegen BMW 5er Touring und Co. ins Rennen. Der luxuriöse Lademeister debütiert auf dem Auto-Salon in Genf (8. bis 18. März 2012).

Länge läuft
Nach Angaben des Herstellers wurde der XF ab der B-Säule neu zum Sportbrake gestaltet. Mit 4,96 Meter ist der Kombi exakt so lang wie die Limousine. Die Dachlinie wird durch eine Reling zusätzlich nachgezeichnet. Zwei optionale Pakete sollen die Optik noch stärker betonen. Das ,Aerodynamic-Pack" besteht aus einem tiefer heruntergezogenen Frontstoßfänger mit schwarzer Kühlergrilleinfassung, Seitenschwellern sowie einer modifizierten Heckschürze und einem vergrößerten Dachheckspoiler. Beim ,Black-Pack" werden alle sonst in Chrom gehaltenen Partien der Karosserie schwarz gefärbt.

Ordentlicher Stauraum
Das Hauptaugenmerk liegt beim Jaguar XF Sportbrake natürlich auf dem hinteren Abschnitt. Im Fond kommt eine komplett neue Sitzbank zum Einsatz. Sie soll Platz für bis zu drei Personen bieten und weist eine 60:40-Teilung auf. Zudem steigt die hintere Kopffreiheit gegenüber der Limousine um 48 Millimeter an. Über seitlich im Laderaum angebrachte Zughebel lassen sich die hinteren Sitzhälften umlegen. Dann entsteht eine 1,97 Meter lange Ladefläche, die Breite wird mit 1,06 Meter angegeben. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 550 und 1.675 Liter. Im Gepäckraum befindet sich ein System von Schienen, auf denen optional Netze oder Trennleisten montiert werden können. Lieferbar ist zudem eine Anhängerkupplung, mit der eine gebremste Last von 1.850 Kilogramm gezogen werden kann. Ist sie montiert, tritt eine Anhängerspurstabilisierung in Aktion. Bei Nichtgebrauch verschwindet der Haken in einem speziellen Fach im Kofferraum.

Drei Motoren ab Herbst 2012
Motorenseitig startet der Jaguar XF Sportbrake zunächst ausschließlich mit Diesel-Aggregaten. Einstiegsaggregat ist der 2.2D mit 190 PS und Start-Stopp-System mit einer Reaktionszeit von 300 Millisekunden. Den V6-Selbstzünder gibt es mit 240 oder 275 PS. Alle drei Aggregate sind serienmäßig mit einer Achtstufen-Automatik von ZF verbunden. Ebenfalls ab Werk ist eine Luftfederung an der Hinterachse inklusive Niveauregulierung an Bord. Zusätzlich ist der XF Sportbrake mit einem adaptiven Fahrwerk lieferbar. Der Marktstart des geräumigen Jaguar ist im Herbst 2012, der Aufpreis gegenüber der Limousine wird rund 3.000 Euro betragen.

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