Extravagante Studie wird in Sao Paulo gezeigt

Während der Automesse in Sao Paulo vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendein Hersteller die Bedeutung des brasilianischen Marktes hervorhebt. Immerhin gehört Brasilien mittlerweile zu den vier größten Pkw-Absatzmärkten der Welt. Auch Nissan strebt im Land des Zuckerhuts nach oben: Bis 2016 möchte man einen Anteil von fünf Prozent an den Neuwagenverkäufen haben. Im gleichen Jahr wird Nissan die Olympischen Spiele in Rio mit 4.500 Autos für Fahrdienste sponsern. Schon 2014 nimmt ein neues Werk der Marke in Brasilien die Arbeit auf, bis zu 200.000 Fahrzeuge sollen dort jährlich vom Band rollen. Wie diese aussehen könnten, zeigt Nissan mit der Studie Extrem.

Kleine Ausmaße
Der Extrem ist als zweitüriger 2+2-Sitzer konzipiert, für ihn hat Nissan die Nische des ,Urban Compact Sports Car" ins Leben gerufen. Besondere Merkmale der Studie sind eine durchsichtige A-Säulen-Struktur, LED-Lampen an Front und Heck sowie 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Technisch nutzt das Concept Car die Plattform des Micra, ist aber etwas größer geraten als der Kleinwagen. Die Länge beträgt 3,85 Meter, die Höhe 1,53 Meter, während der Radstand 2,45 Meter misst. Unter der Haube des Extrem arbeitet der unter anderem aus dem Nissan Juke bekannte 1,6-Liter-Turbobenziner mit 190 PS.

Nicht für die Serie
So wie er auf der Messe in Sao Paulo steht, wird der Extrem laut Nissan nicht in Serie gehen. Es handele sich um ein Konzeptfahrzeug, das Unternehmen habe keine Pläne für eine Fertigung. Allerdings soll das Design einen Ausblick auf die Optik künftiger Modelle der Marke geben.

Stadt-Guerilla