Der schwäbische Q5- und X3-Gegner wird 2015 erneuert

Er fällt inzwischen im Mercedes-Modelprogramm auf: der relativ klare und kantige GLK. Die 2008 vorgestellte Ur-Version war das krasse Gegenteil des unruhigen Markendesigns der Gegenwart. Doch auch für den GLK lautet die neue Devise: Sportlichkeit. Erste Erlkönigbilder zeigen den für 2015 geplanten Nachfolger.

Im Zeichen des C
Mercedes-Kenner werden jetzt einwerfen, dass der GLK doch gerade erst im Sommer 2012 geliftet wurde. Das stimmt, aber das hat die Verkaufszahlen auf dem deutschen Markt nicht unbedingt vorangebracht. Die direkten Gegner Audi Q5 und BMW X3 lagen im ersten Halbjahr 2013 gut 18 Prozent über dem GLK. Jeweils rund 11.000 Q5 und X3 stehen knapp 9.000 GLK gegenüber. Doch allein deswegen wird der GLK nicht aufs Altenteil geschickt. Ein Blick auf die Werksbezeichnung schafft Klarheit: X 204 lautet der Code. Er weist auf die enge Verwandtschaft zur aktuellen C-Klasse der Baureihe 204 hin. Sie wird 2014 abgelöst, auf Basis des Nachfolgers entsteht dann die zweite GLK-Generation.

Mehr Dynamik
Trotz Tarnung ist bereits erkennbar, dass der neue Mercedes GLK ein sportliches Outfit bekommt. Die Dachlinie senkt sich deutlich früher nach unten, während die Frontpartie Elemente der neuen C-Klasse und des bisherigen GLK mixt. Technisch dürften neben einer Neungang-Automatik auch neue Assistenzsysteme Einzug halten. Das Motorenprogramm beginnt bislang im GLK bei 143 Diesel-PS und einem 211 PS starken Benziner. Um das SUV für mehr Kunden attraktiv zu machen, wird das Otto-Angebot wohl nach unten ergänzt. In Frage käme der 1,6-Liter-Motor mit 156 PS aus der A-Klasse. Auf den Markt kommt der neue Mercedes GLK voraussichtlich im Frühjahr 2015.

Erwischt: Mercedes GLK