Hyundai erneuert den Kleinwagen i10

Keiner hat ihn so richtig auf dem Schirm und doch sieht man ihn häufig auf der Straße: Die Rede ist vom Hyundai i10. Allein im ersten Halbjahr 2013 wurden in Deutschland gut 7.600 Exemplare des Kleinstwagens neu zugelassen. Der Grund: Den i10 gibt es mit Rabatten oft schon für deutlich unter 10.000 Euro. Auf der Frankfurter IAA (12. bis 22. September 2013) zeigen die Koreaner die Neuauflage des i10. Diese geht zunächst als Fünftürer an den Start.

Komplett neues Design
Schon auf den ersten Blick fällt das neue Design auf, welches sich mit einem so genannten Hexagonalgrill an den größeren Hyundai-Modellen orientiert. Größe ist ein gutes Stichwort, denn der nächste i10 legt ordentlich zu. Der Radstand entspricht mit 2.385 Millimetern exakt dem des Konzernbruders Kia Picanto, indes ist der i10 mit 3,66 Meter deutlich länger und 1,66 Meter auch breiter als der Kia. Abgesenkt wurde beim i10 die Höhe, sie beträgt künftig 1,49 Meter. Von den Maßnahmen soll das Platzangebot profitieren, allerdings wurde auch der Kofferraum von 225 auf 252 Liter vergrößert. Ähnlich wie der Kia Picanto kann der i10 zukünftig mit noblen Extras wie einer Klimaautomatik, einem beheizbaren Lenkrad oder einem Tempomat aufgerüstet werden.

Fertigung in der Türkei
Serienmäßig an Bord sind stets sechs Airbags sowie ein ESP und eine Reifendruckkontrolle. Hyundai verspricht im Cockpit ,hochwertige Materialien für die wichtigsten Oberflächen". Zum Antrieb des i10 hüllen sich die Koreaner noch in Schweigen, es dürfte hier aber bei den Aggregaten mit 69 und 86 PS bleiben. Während der bisherige i10 in Indien gebaut wird, soll sein Nachfolger ab September 2013 in der Türkei vom Band laufen. Zu den Preisen des neuen i10 äußert sich Hyundai noch nicht, bislang beginnen diese bei 10.390 Euro. Der Marktstart ist für Ende November 2013 geplant.

Voll auf die Zehn