Megastarke Sport-quattro-Studie debütiert auf der IAA 2013

Der ewige Kampf zwischen Audi und BMW setzt sich auch auf der Frankfurter IAA (12. bis 22. September 2013) fort. Während München mit dem futuristischen i8 punktet, lässt Ingolstadt den legendären Sport quattro der 1980er-Jahre wieder aufleben. Das zeigen erste Skizzen. Die Studie soll den inzwischen oft angezweifelten Audi-Slogan ,Vorsprung durch Technik" wieder mit Leben füllen.

Hommage an eine Legende
In den Jahren 1984 und 1985 entstanden gerade einmal 220 Exemplare des 4,16 Meter langen Sport quattro als Grundlage für den Einsatz im Rallyesport. Fast 200.000 Mark kostete eines der Coupés damals, doch gefragt war nicht nur Geld, sondern auch Fahrkönnen: 306 PS trafen auf lediglich 2,22 Meter Radstand. Wie vor fast 30 Jahren soll die Neuauflage in ähnlich kleiner Auflage als Prestigeobjekt für die Marke Audi dienen. Schon optisch unterscheidet sich die Studie klar vom R8. Die Form der eckigen Karosserie verweist insbesondere mit der geneigten C-Säule auf die 1980er-Jahre. Das gilt auch für den Namen, in dem die Bezeichnung ,Sport quattro" auftauchen wird.

Kraft der zwei Herzen
Mit einer Länge von rund 4,60 Meter liegt das Konzeptfahrzeug auf dem Niveau des BMW i8, bietet aber deutlich mehr Leistung. Technisch soll ein Plug-in-Hybrid die Brücke zu den erfolgreichen Le-Mans-Rennern der Marke schlagen. Als wahrscheinlich gilt die Verwendung des 560 PS starken Achtzylinders, der unter anderem im RS 6 und RS 7 für Vortrieb sorgt. Hinzu gesellen sich ein Allradantrieb und als modisches Accessoire ein Elektromotor mit zirka 170 PS, der an der Steckdose aufgeladen wird. Insgesamt 1.000 Newtonmeter Drehmoment liegen auf dem Niveau der Mercedes-AMG-Modelle mit V12-Aggregat. Für einen ersten Vergleich muss man indes noch Geduld aufbringen, wohl erst 2016 geht die Kleinserie des neuen Sport quattro an den Start.

Comeback des Sport quattro