Kia stellt zweite Auflage des Crossover-Modells vor

Andere Länder, andere Geschmäcker: Während der Kia Soul in den USA viele Fans hat, erfolgt der Verkauf hierzulande nur schleppend: Gerade einmal 311 Fahrzeuge konnten im ersten Halbjahr 2013 an den Mann und die Frau gebracht werden. Vielleicht liegt es daran, dass der Soul in keine Schublade passt: Er ist weder richtig Kleinwagen, noch ein echter Kombi oder gar Van, aber auch nicht unbedingt ein SUV. Trotzdem lässt sich Kia nicht entmutigen und stellt auf der Frankfurter IAA (12. bis 22. September 2013) die zweite Generation des Soul vor.

Von allem etwas mehr
In den USA ist der neue Soul bereits auf dem Markt. Optisches Vorbild war die Studie Track'ster, die 2012 in Chicago gezeigt wurde. Schon auf den ersten Blick ist das typische Soul-Design zu erkennen, es wurde aber etwas geglättet. Insgesamt wirkt der Wagen jetzt harmonischer. Dessen Karosserie wurde leicht vergrößert, so wuchs die Länge um zwei Zentimeter auf 4,14 Meter. Während die Höhe mit 1,66 Meter gleich bleibt, wachsen Radstand (jetzt 2,57 Meter) und Breite (nun 1,80 Meter) um jeweils zwei Zentimeter. Das soll den Passagieren und dem Gepäck zugute kommen. In den Kofferraum passen nun 354 statt 340 Liter, hinzu kommt eine breitere Öffnung.

Plattform-Wechsel
Die zweite Soul-Generation wechselt von der Plattform des Minivans Venga auf eine leicht verkürzte Cee'd-Basis. Dadurch sollen sich laut Kia die Fahreigenschaften und das Handling verbessern. Durch diverse Maßnahmen will man zudem den Geräuschpegel im Innenraum um fast drei Dezibel gesenkt haben. Dafür zuständig sind wahlweise ein GDI-Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und 140 PS oder der gleich große 128-PS-Diesel. Standard ist ein Sechsgang-Schaltgetriebe, optional ist eine Sechsstufen-Automatik erhältlich. Die Verbräuche gibt Kia mit 7,2 und 4,9 Liter auf 100 Kilometer an. Apropos optional: Je nach Markt sind viele Optionen erhältlich, darunter Sitzheizung auf allen Plätzen, belüftete Sitze vorne, Xenon-Scheinwerfer oder ein Glasdach. Elf Lackierungen stehen zur Wahl, das Dach lässt sich in Schwarz, Weiß oder Rot färben. Auf Wunsch ist ein Design-Paket zu haben, welches den Soul durch Betonung von Seitenschwellern und Radläufen optisch auf SUV trimmt. Zum genauen Marktstart des neuen Soul äußert sich Kia noch nicht. Der Einstiegspreis dürfte sich am alten Modell orientieren, dort liegt er bei 15.900 Euro.

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