Die Preise des gelifteten Golf-Gegners stehen fest

Endlich ist es soweit: Die Preise des neuen Ford Focus wurden bekannt gegeben. Der Golf-Gegner geht in die zweite Halbzeit seines Produktionszyklus und bekam ein Facelift verpasst. Keine Überraschung eigentlich, aber der Preis des ab sofort bestellbaren Basis-Focus ist interessant: 16.450 Euro kostet der Fünftürer mit dem 85 PS starken Einstiegs-Benziner. Siehe da, das ist der gleiche Preis wie vor dem Facelift. Und auch wenn die Kugel Eis von Jahr zu Jahr teurer wird, der Focus wird es nicht und er ist dabei etwa 1.000 Euro günstiger als ein aktueller, zweitüriger Basis-Golf.

Kein ,Teuro" in Sichtweite
Wie gewohnt kommt der Focus in drei Karosserie-Varianten und zwar als vier- beziehungsweise fünftürige Limousine oder als Kombi. Die viertürige Limousine und der Kombi werden in der Grundausstattung um jeweils rund 100 Euro teurer. Streng genommen zwar eine Preissteigerung, aber vom ,Teuro"-Titel kann man noch absehen, denn dafür sind bereits elektrische Fensterheber, ein individuell programmierbarer Zweitschlüssel oder eine Berganfahrhilfe inklusive. Serienmäßig ist auch das Easy-Fuel-System, das Fehlbetankungen verhindern soll. Wählt man eine höhere Ausstattungslinie, ändert sich die Sache nur marginal. Den kompakten Fünftürer gibt es in der nächsthöheren Linie ,Trend" ab 18.360 Euro (plus 140 Euro zum Vorgänger) und im Paket ,Business" (vorher Sync) kommt der Focus ab 20.960 Euro (plus 240 Euro zum Vorgänger).

Serienausstattungen für 22.060 Euro
,Titanium" baut in den Ausstattungsoptionen auf allen darunter liegenden Linien auf. Hier sind eine Zwei-Zonen-Klimaanlage, Regensensoren, ein 20,3 Zentimeter großer Touchscreen in der Mittelkonsole, Sportsitze vorne, Chrom Dekor unterhalb der Seitenscheiben und 16-Zoll-Leichtmetallfelgen serienmäßig. 22.060 Euro wollen die Ford-Händler mindestens für einen fünftürigen Titanium-Focus.

Assistenten-Wunschliste
Optional kann sich der Käufer natürlich alle gängigen Fahrerassistenz-Systeme in sein Fahrzeug hinein buchen. Ein Notbremsassistent, der bis zu einer Geschwindigkeit von 50 km/h helfend ins Geschehen eingreifen kann oder ein Müdigkeitswarner sind in der Sonderausstattungsliste aufgeführt. Auch Fernlicht-, Verkehrsschild-, Einpark- und Toter-Winklel-Assistenten können auf die Wunschliste geschrieben werden. Sie bringen das geschnürte Neuwagen-Paket aber schnell in die Richtung der 30.000-Euro-Marke.

Antriebe für die Masse
Zu den bereits bekannten Focus-Motoren, wie dem ,Engine of the Year" prämierten Einliter-Dreizylinder, gesellen sich neue 1,5-Liter-Turboaggregate. Als Diesel oder Benziner sollen sie einen Teil der bisherigen 1,6-Liter-Vierzylinder ablösen. Der neue Benziner ist mit 150 beziehungsweise 182 PS erhältlich. Der Diesel bekommt drei mögliche Leistungsstufen: 95, 105 und 120 PS.

Sonderlinge im Focus
Eine 117 PS starke, bivalente LPG-Variante ist ab 22.810 Euro lieferbar. Auch wer umweltbewusst ist oder es sportlich mag, kann auf seine Kosten kommen. Der vollelektrische Focus produziert 145 PS aus dem Saft der Steckdose. Saftig ist auch der Preis, 39.999 Euro wünscht Ford als finanzielle Gegenleistung für den Kompaktstromer. Sportlich kann der Focus auch weiterhin. Die sportliche Top-Variante ST mit fast 250 km/h Spitzengeschwindigkeit soll auch nach dem Facelift verfügbar sein. Welchen Preis sie haben wird, hat Ford noch nicht bekannt gegeben. Der noch aktuelle Focus ST startet bei 28.250 Euro.

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