McLaren P1 GTR debütiert in Pebble Beach

McLaren hat die neue Topversion seines Hybrid-Supersportlers P1 vorgestellt. In Anlehnung an den legendären McLaren F1 GTR, der 1995 die 24 Stunden von Le Mans gewinnen konnte, trägt der ausschließlich für die Rennstrecke konzipierte Über-P1 ebenfalls das GTR-Logo sowie das klassische Orange und Silber. Der P1 GTR wird nach Beendigung der normalen P1-Fertigung in den Verkauf gelangen. Ab Mai 2015 dürfte es also soweit sein. Lediglich die 375 Besitzer eines McLaren P1 werden theoretisch in den Genuss des P1 GTR kommen. McLaren geht aber davon aus, nur etwa 25 bis 30 Fahrzeuge absetzen zu können. Ab niedrigen zweistelligen Verkäufen wäre der GTR jedoch bereits profitabel.

Tatsächlich noch extremer
Der McLaren P1 GTR wird 84 PS stärker sein als sein straßentauglicher Bruder und somit genau 1.000 PS leisten. Das Auto erhält zusammen mit Pirelli entwickelte Slick-Reifen, eine 80 Millimeter breitere Spur vorne, eine feste Fahrhöhe und (ja, das geht tatsächlich) ein wesentlich aggressiveres Design. Die von vornherein festgelegte Fokussierung auf die Rennstrecke ermöglichte den Entwicklern mehr Spielraum in punkto Aerodynamik. So gibt es unter anderem einen größeren Frontsplitter, größere Luftauslässe und einen geänderten Diffusor am Heck sowie einen feststehenden Heckflügel mit einem hydraulischen DRS-System. Außerdem sitzt der P1 GTR auf 10,5 und 13x19 Zoll großen Zentralverschluß-Felgen.

Exklusives Bonus-Paket für P1-GTR-Kunden
Laut McLaren gab es die Forderung einiger Kunden nach einem noch extremeren Rennstrecken-P1. Allerdings dürfte man auch nach einer Antwort auf den kommenden (ebenfalls nur für die Strecke konzipierten) Ferrari LaFerrari XX gesucht haben. Der P1 GTR wird umgerechnet knapp 2,5 Millionen Euro kosten. In diesem fortgeschrittenen Preis inkludiert ist ein für jeden Kunden maßgeschneidertes Motorsport-Programm. Es umfasst spezielle Fahrertrainings auf mindestens sechs der legendärsten Formel-1-Strecken und Zugang zu McLarens hauseigenem Rennsimulator. Außerdem gibt es einen exklusiven Austausch mit Design-Direktor Frank Stephenson und dem Fitness-Team der McLaren-Formel-1-Fahrer. Um die Wartung der Fahrzeuge kümmert sich das McLaren-Special-Operations-Team.

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