Versuchsträger des für 2015 geplanten SUVs sind schon unterwegs

Knapp acht Millionen: So lautet die Absatzprognose für SUVs in China für 2018. Klar, dass immer mehr Hersteller etwas von diesem fetten Kuchen abhaben wollen. Sogar Marken wie Maserati werfen alte Grundsätze über Bord und entwickeln fleißig ein SUV.

Wenig überraschend
Die Tatsache, dass Maserati an einem SUV arbeitet, ist schon länger ein offenes Geheimnis. Auf der Frankfurter IAA 2011 zeigte man eine recht seriennahe Studie namens Kubang. Im Jahr darauf wurde der Name des endgültigen Modells verkündet. Levante soll es heißen, nach der Via Emilia Levante in Bologna, in der die Brüder Maserati vor 100 Jahren wohnten.

Ghibli als Basis
Jetzt zeigt ein Versuchsträger, dass die Italiener am Levante arbeiten. Der Erlkönig ist ein höher gelegter und verbreiteter Ghibli mit einer unförmigen Dachpartie. Sie soll die Gewichtsverteilung eines zukünftigen SUVs simulieren. Fest steht: Der Levante nutzt die Plattform des 4,97 Meter langen Ghibli, der einen Radstand von 2,99 Meter aufweist. Damit befindet sich das Maserati-SUV in der Gesellschaft nobler Konkurrenten wie dem neuen Volvo XC90 oder dem Mercedes ML. Sowohl der optionale Allradantrieb als auch die Motoren (zwei Benziner mit 330 und 410 PS, ein 275-PS-Diesel) kommen vom Ghibli. Gebaut werden soll der Levante ab Ende 2015 im früheren Fiat-Werk Mirafiori. Geplant sind bis zu 25.000 Fahrzeuge pro Jahr. Zum Vergleich: 2013 verkaufte Maserati insgesamt 15.400 Autos. Die langfristigen Ziele der Marke sehen einen Absatz von 50.000 Autos jährlich vor.

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