Fünf Fahrzeuge im EuroNCAP-Crashtest

Die neuesten Crashtests nach dem EuroNCAP-Standard zeigen, dass nicht alle neuen Fahrzeuge die kontinuierlich verschärften Anforderungen der Experten erfüllen. Fünf Autos wurden nun auf ihre Unfallsicherheit geprüft und mussten in den Disziplinen Frontalaufprall, Seitenaufprall, seitlicher Pfahlaufprall und Kopfstützen-Test zeigen, wie gut sie ihre Insassen schützen. Ebenfalls untersucht wurden die Sicherheit von Kindern in entsprechenden Sitzen sowie die Gefährdung von Fußgängern bei einem Zusammenprall. Schließlich fließen auch die vorhandenen Sicherheitsassistenten wie ESP, Gurtwarnung und Notbremssysteme in das Urteil ein.

Nur der Mercedes GLA ist super
Die Mercedes GLA-Klasse war in diesem Test-Durchgang das einzige Auto, das die Maximalwertung von fünf Sternen erreichte. Die Sicherheit von erwachsenen Insassen wurde hier mit 96 Prozent der Maximalpunktzahl bewertet. Der neue Renault Twingo erhielt ebenso wie der ebenfalls noch ganz frische Toyota Aygo nur vier Sterne. Das Aygo-Ergebnis gilt auch für die baugleichen Fahrzeuge Peugeot 108 und Citroën C1. Sowohl Aygo wie Twingo schnitten bei der Sicherheit von erwachsenen Insassen mit 80 beziehungsweise 78 Prozent der Maximalpunktzahl nur mittelprächtig ab.

Lieferwagen floppen
Der Citroën Berlingo erhielt lediglich drei Sterne, und dieses Ergebnis gilt auch für den baugleichen Peugeot Partner. Hier wurden bei der Insassensicherheit nur 56 Prozent der maximal möglichen Punkte vergeben. Auch Nissans Elektro-Lieferwagen e-NV200 Evalia muss sich mit drei Sternen zufrieden geben. Das Auto erzielte besonders schlechte Werte beim Fußgängerschutz und bei der Ausrüstung mit Sicherheitsassistenten, während das Ergebnis bei der Insassensicherheit mit 75 Prozent noch im mittleren Bereich lag.

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