Sammlerstück: Aston Martin Virage Shooting Brake Zagato vorgestellt

Einen Blickfang der besonderen Art hat die Designschmiede Zagato auf dem ,Chantilly Art & Elegance Concours d`Elegance" am 7. September 2014 vorgestellt: den Aston Martin Virage Shooting Brake. Das ist die zweite Geburtstagsüberraschung, die der italienische Karosserieschneider zum 95sten Jubiläum enthüllt hat. Bereits auf dem "Concorso d`Eleganza Villa d`Este" im Mai 2014 präsentierte Zagato stolz den Lamborghini 5-95 Zagato auf Basis des Gallardo. Während der Sonder-Lambo den Schweizer Geschäftsmann und Lamborghini-Sammler Albert Spiess glücklich macht, bleibt der Auftraggeber des Aston Martin geheim. Bekannt ist nur, dass es ein Europäer ist, der ein Sammlerauto auf Atelier-Niveau haben wollte.

Dezentes Double-Bubble-Dach
Die Basis des Shooting Brake Zagato bildet ein Aston Martin Virage, der zwischen 2011 und 2012 gebaut wurde. Bei der Neugestaltung wurden dem Briten Designelemente des Aston Martin Vantage aus den 1980er-Jahren verpasst und mit geraden Linien und Kanten kombiniert. Auffällig ist vor allem das Hinterteil im Shooting-Brake-Stil. Dieser Begriff beschreibt im Automobilbau eine Form zwischen Kombi und Coupé – der feine Aston tendiert optisch eindeutig zu Letzterem. Ein typisches Merkmal für Zagato-Karosserien ist das Double-Bubble-Dach, das auch bei diesem Entwurf nicht fehlt. Allerdings weist es in diesem Beispiel nur dezente Wölbungen auf. Wie viel Leistung das extravagante Automobil antreibt, wurde ebensowenig verraten wie der Preis des Sammlerstücks. Als Motor wäre der 497 PS starke V12 aus dem Virage denkbar.

Abschluss der Trilogie
Der Virage Shooting Brake wurde nicht nur aus Anlass des Jahrestags von Zagato geschaffen. Er ist gleichzeitig die Krönung der Jubiläums-Trilogie, die Zagato im Jahr 2013 anlässlich des 100. Geburtstages von Aston Martin angekündigt hatte. Die anderen beiden Schönheiten, der DB9 Spider Zagato Centennial und der DBS Coupe Zagato Centennial, wurden bereits an Sammler in Japan und den USA übergeben.

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