BMW-M4-Erlkönig sorgt für Gerüchte

Gerade wurde mit dem BMW M4 Cabrio das erste Derivat der neuen M3-/M4-Generation auf den Markt geworfen, da scharrt womöglich schon das nächste Familienmitglied ungeduldig mit den Hufen. Der Kenner weiß: Auch von den Vorgängern des M4 gab es in der Regel etwas extremere Ausbaustufen wie den legendären M3 CSL oder zuletzt den stark beflügelten M3 GTS. Eine Hardcore-Variante des BMW M4 ist also alles andere als unwahrscheinlich.

Größere Spoiler und Bremsen
Das Auto, das Sie auf diesen Bildern sehen, trägt ganz offensichtlich die Insignien des M4 Safety Cars, welches derzeit in der MotoGP Verwendung findet. Allerdings könnte sich das bei dem gezeigten Prototypen auch um ein geschicktes Ablenkungsmanöver handeln. Schließlich zeigt dieser M4-Erlkönig aerodynamische Modifikationen, die man am Safety Car so noch nicht gesehen hat. Die Rede ist von einem großen, feststehenden Heckspoiler, einer geänderten Frontschürze, größeren Bremsen und einer aggressiveren (weil tieferen) Fahrwerkseinstellung.

Ähnlichkeiten zum M3 GTS
Der letzte Spezial-M3, der GTS, kam mit etwas mehr Leistung und war dem hier gezeigten M4-Prototypen nicht unähnlich. Auch er hatte einen Überrollkäfig, Renn-Schalensitze, optimierte Fahrwerks- und Bremskomponenten sowie größere Aerodynamik-Upgrades. Die limitierte Sonderserie war bei Auslieferung im Mai 2010 mit einem Preis von 136.650 Euro fast doppelt so teuer wie ein normaler M3. Dennoch war sie zügig vergriffen. BMW hätte also gute Gründe, auch vom neuen M4 eine rennstreckenoptimierte Version nachzulegen. Aber natürlich könnte es sich bei diesem Erlkönig auch schlicht um das nächstjährige MotoGP-Safety-Car handeln.

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