Neue Motoren für 4er, X5 und 3er sowie mehr Assistenten

Zwischen der IAA in Frankfurt und der Auto Show in Los Angeles liegen zwei Monate. In dieser Zeit bleibt BMW nicht untätig und pflegt sein Modellprogramm. Davon betroffen sind insbesondere der neue 4er und der runderneuerte X5.

4er für Einsteiger
Ab November 2013 stehen weitere Motoren für die 4er-Reihe zur Verfügung. Neues Einstiegsmodell ist der 420i mit 184 PS und serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe. Er kostet 35.750 Euro, für 2.150 Euro Aufpreis ist eine Achtgang-Automatik an Bord. Optional ist außerdem für den 420i und die gleich starke Diesel-Variante 420d ein Allradantrieb erhältlich. Hierfür berechnet BMW zusätzliche 2.500 Euro. Der Selbstzünder-Bereich wird mit zwei Sechszylinder-Dieseln ausgebaut. 258 PS schickt der 430d mittels Automatikgetriebe an die Hinterräder, der 313 PS starke 435d hat zusätzlich immer Allrad ab Werk dabei. Die Preise: 49.300 Euro für den 430d und 54.300 Euro für den 435d. Zeitgleich wird es den 313-PS-Diesel in Verbindung mit Allrad auch im 335d xDrive Touring geben.

X5 auch ohne Allrad
Eine Premiere ist im neuen BMW X5 der Vierzylinder-Diesel mit Hinterradantrieb. Mithilfe der serienmäßigen Achtgang-Automatik soll der X5 sDrive25d auf durchschnittlich 5,6 Liter auf 100 Kilometer kommen. Ob sich der Spargedanke durchsetzt, bleibt offen, denn 52.100 Euro müssen mitgebracht werden, ein Allradantrieb kostet 2.600 Euro extra. Am anderen Ende der Leistungsskala erweitern zwei Sechszylinder das Programm: der X5 xDrive35i mit 306 PS für 59.900 Euro sowie der X5 xDrive40d mit 313 PS für 65.800 Euro.

Mehr Hilfe an Bord
Sowohl Fahrer eines X5 als auch eines 5ers können ab Herbst 2013 zwei neue Assistenzsysteme ordern: 1.990 Euro stehen in der 5er-Preisliste für den so genannten ,Driving Assistant Plus", der um einen Stauhelfer ergänzt wird. Bis zu einem Tempo von 40 km/h hält das System den Abstand zum Vordermann und kann bis zum Stillstand bremsen. Hinzu kommt eine aktive Lenkfunktion, sofern der Fahrer eine Hand am Lenkrad behält. Voraussetzung hierfür ist aber ein Automatikgetriebe. In seiner neuesten Ausführung hilft der Parkassistent bei parallel zur Fahrbahn angeordneten Lücken. Hier wird nicht nur wie bei anderen Systemen rangiert, sondern sich auch um Gas, Bremse und Gangwahl gekümmert. Der Fahrer muss lediglich den Blinker setzen und den Schalter der Parkhilfe gedrückt halten. Weil Parkpiepser und eine Rückfahrkamera mitgeordert werden müssen, kostet die Hilfsfunktion 1.880 Euro.

Herbst-Pflege