Erster Einblick: Der Mercedes Viano wird zur V-Klasse

An die erste Mercedes V-Klasse erinnert sich keiner so richtig gerne: Der 1996 gestartete Kleinbus gilt als Desaster in Sachen Qualität und Zuverlässigkeit. Umso erstaunlicher, dass der für 2014 geplante Nachfolger des aktuellen Viano wieder als V-Klasse firmieren soll. Oder wie es Mercedes formuliert: das größte Mitglied der Personenwagen-Familie.

Limousinen-Cockpit
Ähnlich wie bei der ebenfalls 2014 startenden neuen C-Klasse gibt es als ersten Ausblick Bilder des Innenraums. Die Überraschung dabei: Das Cockpit des V macht einen hochwertigen Eindruck und lehnt sich optisch an die C-Klasse an. Markant sind etwa das freistehende Zentraldisplay, runde Lüftungsdüsen und ein Multifunktions-Lederlenkrad mit zwölf Tasten. Auf Wunsch wird die Oberfläche des Armaturenbretts in Lederoptik samt Ziernaht ausgeführt. Serienmäßig baut Mercedes ein USB-Radio ein, optional gibt es ein Multimediasystem mit 80-GB-Festplattennavigation plus Internetzugang und der Übertragung von Verkehrsdaten in Echtzeit. Noch eine Schippe drauf setzt das Burmester-Soundsystem mit 16 Lautsprechern und Zehn-Kanal-Verstärkern: Die S-Klasse lässt grüßen.

Rundum abgesichert
Eine Besonderheit der neuen V-Klasse ist die separat zu öffnende Heckscheibe, die am oberen Heckklappenrahmen angebracht ist. Gerade in engen Parklücken soll diese Lösung Vorteile bieten. Hochgerüstet wird die V-Klasse mit Assistenzsystemen auf Basis von Radar-, Kamera- und Ultraschallsensoren. Sie reduzieren gegen Aufpreis den toten Winkel oder kümmern sich um den Abstand. Bei Bedarf wird der Personentransporter automatisch in Längs- und Querparklücken gelenkt. Serienmäßig an Bord sind ein Müdigkeitswarner und ein Seitenwind-Assistent. Er kompensiert Windeinwirkungen durch einen Bremseingriff an Vorder- und Hinterrad auf der windzugewandten Seite.

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