Erste Blicke auf die getarnte Neuauflage von Nissans Erfolgs-SUV

Der Name ist ziemlich seltsam, das dazugehörige Auto hingegen ein Riesenerfolg. Seit geraumer Zeit ist der Nissan Qashqai das beliebteste Modell der Marke in Europa. Auch in Deutschland hätten die Japaner ohne das Kompakt-SUV ein Problem: Mit über 19.000 verkauften Fahrzeugen zwischen Januar und September 2013 liegt der Qashqai weit vor seinen Markenkollegen Juke und Micra.

Ein echter Welterfolg
Zwei Millionen Qashqai (der Name ist von einem iranischen Nomadenvolk abgeleitet) wurden seit 2007 weltweit verkauft. 300.000 Fahrzeuge laufen jährlich im britischen Werk Sunderland vom Band. Kein Wunder, dass die Erwartungen für die zweite Qashqai-Generation sehr hoch sind. Als Vorgeschmack gibt es von Nissan bereits Bilder von getarnten Fahrzeugen auf Erprobungsfahrt. Sie lassen erahnen, dass Qashqai Nummer zwei kantiger wird und sich am Design der Studie Hi-Cross orientiert, aus der der neue X-Trail hervorging.

Motoren aus dem Konzernbaukasten
Zur Technik des neuen Qashqai hält sich Nissan noch bedeckt. Gesprochen wird lediglich von Verbesserungen in Sachen aktiver Sicherheit, Fahrkomfort und Laufkultur. Die Hi-Cross-Studie hatte einen Kompressor-Benziner mit zwei Liter Hubraum plus Elektromotor an Bord. Das könnte auf einen Hybrid-Qashqai deuten. Als Basis-Benziner ist der 1,2-Liter-Turbo mit 125 PS denkbar, der neu im gelifteten Dacia Duster zum Einsatz kommt. Bei den Dieseln liegt die Sache klarer: Das Einstiegsaggregat mit 90 oder 110 PS aus 1,5 Liter Hubraum arbeitet auch in Modellen von Renault und Mercedes. Hinzu kommt der bekannte 1,6-Liter-Diesel mit 130 PS und Allrad. Näheres wird man am 7. November 2013 wissen, wenn Nissan den neuen Qashqai offiziell enthüllt.

Erfolgsmodell 2.0