Nissan-Juke-Wahnsinn geht in die zweite Runde

Nissan hat auf dem Goodwood Festival of Speed (25. bis 28. Juni 2015) die überarbeitete Version seines völlig verrückten ,Mini-Crossover-Supersportwagens" Juke-R vorgestellt. Der Juke-R 2.0 basiert auf der aktuellen Facelift-Variante des Juke, nutzt aber weitgehend die Technik des Sportwagens Nissan GT-R Nismo. Unter der Juke-R-Haube schlägt folglich ein 3,8-Liter-Biturbo-V6-Herz mit 600 PS und 652 Newtonmeter Drehmoment.

Neuer Riesen-Frontspoiler
Von außen erkennt man den Juke-R 2.0 vor allem an einem stark überarbeiteten Frontstoßfänger, dessen Lufteinlässe nun doppelt so groß sind wie beim ursprünglichen Juke-R. Ebenfalls überarbeitet wurden der Carbon-Heckdiffusor sowie der wilde, mehrteilige Dachspoiler. Der Innenraum sieht weitgehend so aus wie beim Vorgänger.

Nur eine Studie
Der erste Nissan Juke-R wurde 2011 zu Showzwecken aufgebaut und gelangte (zumindest offiziell) nicht in den Verkauf. Er nutzte den 485-PS-V6 des ersten Nissan GT-R und beschleunigte in 3,7 Sekunden auf 100 km/h. Für den Juke-R 2.0 gibt es keine offiziellen Leistungsdaten. Man darf aber davon ausgehen, dass er in jeglicher Hinsicht schneller ist, als der erste Juke-R. Das Spenderfahrzeug GT-R Nismo beschleunigt in 2,7 Sekunden auf 100 km/h und schafft 315 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Juke-R 2.0 wird von Nissans Le-Mans-Fahrer Jan Mardenborough beim berühmten Goodwood-Hillclimb pilotiert werden. Der 600-PS-Crossover ist offiziell eine Studie. Aussagen über eine mögliche Serienproduktion gibt es nicht.

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