Chevrolet zeigt zweite Cruze-Generation

Was interessiert mich der neue Chevrolet Cruze, werden Sie jetzt vermutlich sagen. Aus deutscher Sicht verständlich, hat sich die US-Marke doch zum Jahreswechsel weitgehend vom hiesigen Markt verabschiedet. Und damit auch der bei uns nur mäßig verkaufte Cruze. Doch global gesehen ist die Limousine ein echter Schlager. Rund 3,5 Millionen Exemplare hat Chevrolet seit 2008 verkauft, wodurch der Cruze der weltweit meistverkaufte Chevy ist. Im Jahr 2014 wurden in den USA rund 273.000 Cruze unter die Bevölkerung gebracht. Jetzt soll die zweite Generation den Erfolg weiterführen.

Kompakt ist relativ
Mit 4,67 Meter ist der neue Cruze gut sieben Zentimeter länger als bisher. Die Höhe wurde um zwei Zentimeter gesenkt. Das sind Maße, die hierzulande gestandene Limousinen wie die Mercedes C-Klasse aufweisen. Doch in den USA gilt der Cruze als ,compact car". Deshalb bekommt er zum Marktstart Anfang 2016 einen sparsamen 1,4-Liter-Turbo aus dem GM-Konzernregal mit 154 PS. Er wird serienmäßig an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt, optional gibt es eine Sechsstufen-Automatik. Mit ihr soll der Wagen nur 5,9 Liter im Durchschnitt verbrauchen, weil er 113 Kilogramm leichter als der Vorgänger ist. Eine Tankfüllung soll so für gut 850 Kilometer reichen. Im Jahr 2017 wird ein Diesel im Cruze nachgereicht.

Auf der Höhe
Ansonsten setzt Chevrolet beim neuen Cruze auf moderne Extras wie einen bis zu acht Zoll großen Touchscreen, auf dem bei Anschluss des Smartphones diverse Apps angezeigt werden. Hinzu kommen zehn Airbags, LED-Scheinwerfer, kabelloses Handy-Aufladen, beheizbare Rücksitze oder Assistenzsysteme wie ein Totwinkelwarner. Wer Lust auf eine sportliche Optik hat, kann das RS-Paket mit Heckspoiler und 18-Zoll-Alus ordern. Apropos ordern: In den USA beginnen die Cruze-Preise bislang bei unter 15.000 Euro.

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