Neuauflage bekommt auch Dreizylinder-Motoren

BMW arbeitet an einer Revolution im Verborgenen: Alle Fahrzeuge unterhalb der 3er-Reihe werden sukzessive auf Frontantrieb umgestellt. Möglich macht es eine neue Plattform namens UKL. Auch der kommende X1 wird davon profitieren. Erste Erlkönigbilder geben nun einen Ausblick auf die künftige Optik.

Familien-Bande
Trotz starker Tarnung ist schon erkennbar, dass die zweite X1-Generation stämmiger daherkommt. Ein Blechfalz in Höhe der Türgriffe zitiert den aktuellen BMW 1er, während die hinteren Fenster auf das Design der künftigen Kompakt-Vans verweisen. Die UKL-Familie wird wie folgt aussehen: neuer Mini (Anfang 2014), 1er-Van als Fünf- und Siebensitzer (Mitte 2014), nächster X1 (2015) und ab 2017 die Nachfolger von 1er und 2er.

Alles nach vorne
Unter dem Blech ist der Frontantrieb die zentrale Neuheit. Parallel dazu werden beim nächsten X1 die Anzahl der Allradvarianten ausgedünnt. Bislang macht der 4x4-Anteil in Deutschland gut 50 Prozent der X1-Neuzulassungen aus. Ein weiterer wichtiger Punkt ist der neue Motoren-Baukasten mit einem festen Zylindermaß von 0,5 Liter Hubraum. Das Resultat sind unter anderem aufgeladene 1,5-Liter-Dreizylinder als Basismotoren. Bei der Modellbezeichnung wird etwas getrickst, der 136 PS starke Einstiegsbenziner im X1 dürfte sDrive16i heißen, der kleinste Diesel mit 115 PS sDrive16d. Neu wird auch ein Zweiliter-Vierzylinder mit 192 PS sein. Er gibt sein Debüt im neuen Mini. Die Premiere des nächsten BMW X1 dürfte auf der Frankfurter IAA im September 2015 stattfinden.

Erwischt: BMW X1