Der Nachfolger des GLK kommt erstmals auch als AMG-Version

Er zeigt als einer der letzten Mercedes klare Kanten: der GLK. Doch damit wird bald Schluss sein, wie ein frischer Erlkönig zeigt. Der GLK-Nachfolger bekommt deutlich mehr Kurven ins Blech gepresst, einen neuen Namen und mehr Kraft.

Aufräumen im Alphabet
Die zweite Generation des seit 2008 gebauten Mercedes GLK wird in GLC umbenannt. Zwei wesentliche Gründe liegen der Umtaufe zugrunde: Zum einen soll so schneller deutlich werden, in welcher Klasse das jeweilige SUV rangiert und welche technische Grundlage es nutzt. Beim GLC ist die Basis also die C-Klasse. Bereits vorhanden sind der GLA und der GL, nach der Modellpflege wird der bisherige ML in GLE umbenannt. Der G wiederum untermauert seine Sonderposition als ,echter Geländewagen", dessen Produktion erst kürzlich bis 2022 verlängert wurde. Ein weiteres Argument ist die dann leichtere Bezeichnung von diversen Derivaten, etwa einem BMW-X6-Rivalen.

Sparer und Sportler
Doch zurück zum GLC: Wie sein kantiger Vorgänger basiert er auf der Plattform der jeweils aktuellen C-Klasse, in diesem Fall der neuen Baureihe 205. Das ermöglicht den Einbau neuer Assistenzsysteme und Antriebe. Die Benziner-Palette reicht vom 1,6-Liter mit 156 PS bis zum Dreiliter-V6 mit 333 PS. Bei den Dieseln kann mit 136 bis 204 PS gerechnet werden. Komplett neue Möglichkeiten bieten zwei besondere Antriebe der C-Klasse. Der Plug-in-Hybrid mit Selbstzünder und 231 PS Systemleistung hilft beim Sparen, für mehr Spaß sorgt eine erstmals erhältliche AMG-Version mit Vierliter-Biturbo-V8 und mindestens 476 PS.

Premiere im Jahr 2015
Optisch wird der Mercedes GLC deutlich rundlicher, gewisse Anleihen vom T-Modell der C-Klasse sind beim Erlkönig nicht zu übersehen. Dennoch ist das Design nicht revolutionär, Kenner entdecken manche Parallele zum GLK. Einen endgültigen Vergleich kann man ab Frühjahr 2015 herstellen, dann wird der GLC auf den Automessen in Genf oder Shanghai präsentiert.

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Erwischt: Mercedes GLC