Ford überarbeitet den EcoSport

Es sah schon komisch aus: Auf der Hecktür des Ford EcoSport thronte bislang ein Reserverad. Das störte nicht nur die Gesamtoptik und den Blick nach hinten, sondern machte das kleine SUV auch um 26 Zentimeter länger. Jetzt hat Ford auf die Kundenwünsche reagiert und verbannt den Reifen. Aber es hat sich noch mehr getan.

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Serienmäßig kommt der EcoSport mit einem Reifen-Reparatur-Set, wodurch der Pneu am Heck entfällt und der Wagen nur noch 4,01 Meter lang ist. Wem der Anblick mit Reserverad lieber ist, bekommt die alte Lösung für 170 Euro Aufpreis. Besonders im Innenraum hat Ford den in Indien gebauten EcoSport aufgemöbelt. So gibt es nun Chrom am Instrumententräger und den Fensterhebern, aber auch das ergonomische Lenkrad aus dem Focus. Wer das Sync-Multimediasystem ordert, erhält ein Vier-Zoll-Farbdisplay in der Mittelkonsole. Im Laufe des Jahres 2015 werden ein Navi und eine Rückfahrkamera nachgereicht.

Noch europäischer
Bezüglich der Technik wurden das ESP und die elektromechanische Servolenkung an europäische Straßenverhältnisse angepasst. Beim Fahrwerk hat Ford die Feder- und Dämpferraten modifiziert, gleichzeitig ist die Dämmung des EcoSport jetzt optimiert. Die Motorenpalette besteht weiterhin aus zwei Benzinern und einem Diesel. Zugunsten von mehr Durchzug im unteren Geschwindigkeitsbereich überarbeiteten die Ingenieure die Abstimmung von Motoren und Getrieben.

Diesel mit Extra-Kraft
Einstiegsmotor ist ein 1,5-Liter-Benziner mit 112 PS für 17.990 Euro. Er weist wie die anderen Aggregate ab Werk eine Fünfgang-Schaltung auf, kann aber als einziger auch mit einem Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden. Kostenpunkt: 1.300 Euro. Der Einliter-Ecoboost-Dreizylinder mit 125 PS schlägt im EcoSport mit mindestens 18.990 Euro zu Buche. Zumindest laut Liste, in der Realität lockt Ford mit günstigeren Aktionspreisen. Freunde des Diesels erhalten künftig 95 statt 90 PS, für den 1,5-Liter-Motor werden offiziell 20.240 Euro aufgerufen.

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