Ford Kuga erhält neue Motoren

Im Segment der Kompakt-SUVs ist in Deutschland der VW Tiguan mit weitem Abstand am beliebtesten. Es folgen Modelle wie der Nissan Qashqai, der BMW X1 und der Ford Kuga. Letzterer ist ab sofort mit neuen Motoren erhältlich.

Neuer günstiger Einstiegsdiesel
Bei den Dieselmodellen – die in Deutschland 66 Prozent der Kuga-Verkäufe ausmachen – wird nach wie vor ausschließlich ein 2.0 TDCi angeboten. Hier kommt nun eine neue 120-PS-Basisvariante dazu. Statt 140 und 163 PS lauten die Leistungsstufen damit jetzt 120, 150 und 180 PS. Außerdem erfüllen nun auch die Selbstzünder die Euro-6-Norm. Beim Top-Diesel mit 180 PS rechnet Ford die Verbesserungen im Einzelnen vor: Die Leistung stieg um 17 PS, das Drehmoment legte um 60 auf 400 Newtonmeter zu. Die CO2-Emissionen konnten dennoch um 19 Gramm auf 135 Gramm pro Kilometer reduziert werden.

Sparsamere Turbobenziner
Was die Ottomotoren angeht, wird der 1,5-Liter-Turbobenziner mit 150 oder 182 PS durch einen 1,6-Liter-Motor mit den gleichen Leistungsdaten ersetzt. Hier sanken die CO2-Emissionen von 154 auf 143 Gramm pro Kilometer. Außerdem gibt es neue Metallic-Außenfarben. Dazu zählen ein Rot, ein Grün sowie ein Orange. Für den Innenraum können Kunden nun eine Lederpolsterung in Beige-Grau wählen.

So beliebt wie der Qashqai
Vom Kuga verkaufte Ford in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 in Europa rund 63.000 Exemplare, davon etwa 18.000 Stück in Deutschland. Die Preise für den Kuga beginnen unverändert bei 24.800 Euro für die 150 PS starke Turbobenziner-Version. Einen Diesel bekommt man nun ab 26.650 Euro, bisher lag der Selbstzünder-Mindestpreis bei 27.400 Euro.

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