Zwei Seelen: Nissan zeigt IDx Freeflow und IDx Nismo auf der Tokio-Messe

Nach dem allerersten Blick denkt man: Hoppla, haben die da zwei alte Opel Kadett hingestellt? Doch der Schein trügt: Die beiden Coupés auf der Tokyo Motor Show 2013 (21. November bis 1. Dezember) stammen von Nissan. Mit den Concept Cars will der Hersteller zeigen, dass auf gleicher Plattform sehr unterschiedliche Fahrzeuge entstehen können. Die Studie IDx Freeflow ist ein Lifestyle-Auto für den Alltag, der IDx Nismo kommt als cooler Extremsportler. Bei der Entwicklung beider Studien flossen die Ideen junger Nissan-Fans und -Kunden ein.

IDx Freeflow: Für die Stadt
Der IDx Freeflow als kleines, schlichtes Auto ist für die Stadt gedacht. Und obwohl dieses Konzept von jungen Leuten entworfen wurde, fallen die eckigen Stilelemente der Autos aus den 70er-Jahren auf. Das Mobil erinnert, wie eingangs erwähnt, an den Opel Kadett der C-Baureihe, hat aber optisch auch ein Nissan-Pendant: den Skyline GT-R von 1969. Besonders auffällig an der Studie Freeflow ist ihr scheinbar frei schwebendes Dach. Das Auto ist in Weiß und Hellbraun lackiert, 18-Zöller würzen den Anblick mit einer Prise Sportlichkeit. Der Viersitzer ist 4,10 Meter lang, 1,70 Meter breit und 1,30 Meter hoch. Zu den Gestaltungsmerkmalen des Cockpits gehören Elemente aus verschiedenen Epochen: So gibt es ein klassisches Lenkrad und eine Analoguhr ebenso wie einen futuristischen Tacho und ein Tablet-PC-artiges Mitteldisplay. Farben, Formen und Stoffe sollen eine Art von schlichtem Charme versprühen, der in modernen Autos nicht mehr zu finden ist. Als Antrieb könnten sich die Entwickler einen sparsamen 1,2- oder 1,5-Liter-Benziner in Verbindung mit einem CVT-Getriebe vorstellen.

IDx Nismo: Für die Rennstrecke
Der IDx Nismo wurde nach Vorstellungen von Menschen kreiert, die mit Rennspielen auf der Konsole oder am PC groß geworden sind. Der IDx Nismo ist zehn Zentimeter breiter als der Freeflow, das unterstreicht seine muskulöse Statur. Carbonteile an der Frontpartie, seitliche Auspuffrohre, Spoiler, Schwelleraufsätze und 19-Zöller geben seiner Kraft Ausdruck. Den idealen Antrieb würde ein 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer darstellen. Den Innenraum prägen dunkelrote Alcantara-Sitzbezüge, glänzend-metallische Oberflächen sowie eine Verkleidung aus hellrotem Velours und blauen Nähten.

Bildergalerie: Der Schöne und das Biest