Folierung, Breitbau und Leistungssteigerung fürs BMW M6 Coupé

Das Problem ist bekannt: Nicht jeder mag den gleichen BMW M6 wie der Nachbar haben. Also hat man sich bei der niedersächsischen Firma Fostla Gedanken gemacht, wie die Verwechslungsgefahr verringert werden kann. Als erstes wurde dem ab Werk 126.600 Euro teuren Coupé ein neuer Folienmantel in schickem Blau-Chrom-Matt verpasst. Zusätzlich wurden die Scheiben rundum getönt, das verhindert neugierige Einblicke.

650 PS und 850 Newtonmeter
Auch der 4,4-Liter-V8 musste unters Messer. Von Haus aus bringt er 560 PS mit, per Zusatzsteuergerät von Hamann werden ihm nun 650 PS abgepresst. Das Drehmoment wächst von 680 Serien-Newtonmeter auf noch bulligere 850 Newtonmeter, die zwischen 1.500 und 5.750 Touren anliegen. Nach der Kraftkur sprintet der M6 in unter vier Sekunden auf Tempo 100 und schafft über 340 km/h – die Serie fährt da mit 4,2 Sekunden und (optionalen) 305 km/h etwas hinterher.

Widebody-Kit von Hamann
Um die Karosserie optisch noch deutlicher von der Werksausführung abzugrenzen, wird dem Coupé ein Widebody-Kit verpasst. Zu neuen Schützen, Kotflügeln und Schwelleraufsätzen gesellen sich eine Carbon-Motorhaube und ein dreiteiliger Heckflügel. Zudem gibts Alus im Multispeichen-Design und einen Endschalldämpfer mit eloxierten Endrohrblenden. Natürlich muss man, um sich mit seinem M6 so von der Masse abzuheben, auch ein wenig tiefer in die Tasche greifen. Zum erwähnten Basispreis des Bayern-Boliden kommen etwa 50.000 Euro für die Leistungssteigerung und das Breitbaukit sowie etwa 10.000 Euro für die Folierung.

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