Hyundai hat den ix20 überarbeitet

Ob i10 oder i20: In letzter Zeit punktete Hyundai mit kleinen Modellen auf hohem Niveau. Fast in Vergessenheit ist dabei der Minivan ix20 geraten. Kein Wunder: Er ist schon fünf Jahre auf dem Markt, was für Hyundai-Verhältnisse eine halbe Ewigkeit ist. Jetzt bekommt der ix20 ein Facelift.

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Der Begriff ,Facelift" trifft es in diesem Fall sehr gut, denn am auffälligsten ist die neu gestaltete Frontpartie. Sie bekommt den Hexagonal-Grill, der das neue Markenzeichen von Hyundai ist. Hinzu kommen umgestaltete Scheinwerfer, LED-Rückleuchten und andere Felgen. Im Cockpit gibt es nun ein beheizbares Lenkrad und neue Audiosysteme mit optionaler 1-GB-Festplatte. Sowohl an der Länge (4,11 Meter) als auch am Kofferraumvolumen von 440 bis 1.486 Litern ändert sich nichts.

Unspektakuläre Technik
Bei den Motoren bleibt der Hyundai ix20 konservativ ausgerüstet. Die modernen Einliter-Turbobenziner erhält wahrscheinlich erst der Nachfolger. So bleibt es bei zwei Saug-Ottomotoren mit 90 und 125 PS und zwei Dieseln mit 90 und 115 PS. Beim großen Benziner wird die antiquierte Viergang-Automatik durch eine etwas modernere Box mit sechs Stufen ersetzt. Sie kostet das 1,6-Liter-Aggregat 0,7 Sekunden beim Sprint auf 100 km/h. Mit manuellem Getriebe beträgt der Wert 10,8 Sekunden.

Moderate Erhöhung
Gebaut wird der Hyundai ix20 wie bislang in Novosice in der Tschechischen Republik. Die Preise beginnen bei 15.690 Euro für den 90-PS-Benziner, das sind 500 Euro mehr als bislang.

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