Kleines SUV wird in Ingolstadt gebaut

Ein SUV im Modellprogramm zu haben, gehört heutzutage praktisch zum guten Ton in der Autobranche. Doch das reicht vielen Marken nicht. Gerade die deutschen Hersteller bauen ihr SUV-Angebot sukzessive aus. So auch Audi, wo diese Art von Modellen mittlerweile 28 Prozent der Verkäufe weltweit ausmacht. Bis 2020 soll dieser Anteil auf mehr als 35 Prozent steigen. Helfen soll dabei der neue Q1, dessen Produktion heute beschlossen wurde.

Frisch aus dem Baukasten
Mit dem Q1, der ab 2016 in Ingolstadt vom Band laufen soll, will Audi seine Produktoffensive fortsetzen. Bis 2020 soll die Palette mehr als 60 Modelle aufweisen. Der Q1 entsteht laut Audi-Chef Rupert Stadler auf Basis des modularen Querbaukastens (MQB), der unter anderem beim A3 und dem VW Golf verwendet wird.

Blick in die Zukunft
Wohin die Reise des Audi Q1 sowohl optisch als auch von den Abmessungen her geht, zeigte im Herbst 2012 die Studie Crosslane Coupé. Sie war 4,21 Meter lang und damit 17 Zentimeter kürzer als ein Q3. Allerdings dürfte der Serien-Q1 hintere Türen aufweisen. Alternative Antriebe wie beispielweise ein Plug-in-Hybrid ermöglicht der MQB. Allradtechnik dürfte aus Kosten- und Absatzgründen eine Randerscheinung im Q1 bleiben.

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