IAA: Audi e-tron quattro concept gibt ersten Ausblick

Dass der Audi Q6 kommt, wird schon länger gemunkelt. Auf der IAA 2015 (17. bis 27. September) wollen die Ingolstädter nun den Audi e-tron quattro concept zeigen. Und soviel steht schon fest: Die SUV-Studie gibt einen konkreten Ausblick auf das erste Großserien-Elektroauto der Marke.

Zwischen Q5 und Q7
Das Konzeptauto basiert, wie auch die neuesten Generationen von A4 und Q7, auf dem Modularen Längsbaukasten der zweiten Generation. Laut Hersteller passt das Concept Car von der Länge her genau zwischen Q5 und Q7. Das Name Q6 wurde zwar offiziell noch nicht bestätigt, dürfte aber als gesetzt gelten. Optisch zeigt die Studie eine Mischung aus SUV und Coupé, als Gegner werden demnach BMW X6 und Mercedes GLE Coupé anvisiert. Interessant ist aber vor allem der Antrieb des Viersitzers: Er soll im Jahr 2018 als reines Elektroauto auf den Markt kommen. Das erweitert die Liste der Konkurrenten um Stromer wie das geplante Tesla-SUV Model X.

Drei Elektromotoren
Die Informationen zur Audi-Studie fließen noch spärlich, neben einigen Skizzen hat das Unternehmen nur wenige Details zum Antrieb herausgerückt. Der auf der IAA gezeigte e-tron quattro concept wird von drei E-Maschinen vorangebracht, eine treibt die Vorderachse an, zwei die Hinterachse. Gespeist werden die Motoren von einer großen Lithium-Ionen-Batterie, die zwischen den Achsen und unter der Fahrgastzelle montiert wird. Diese Einbaulage sorgt für einen tiefen Schwerpunkt und eine ausgewogene Achslastverteilung.

Noch keine Leistungsangaben
Zu den Leistungsdaten hat sich der Hersteller noch nicht geäußert, wir gehen von mindestens 500 PS aus. Auch die Ladezeit für den Akku wurden noch nicht verraten. Dafür aber die Reichweite: Der Q6 soll mehr als 500 Kilometer weit kommen. Wenn sich das in die Praxis umsetzen lässt, ist das ein respektabler Wert. Um die hohe Entfernung zu erreichen, wurde auch am Luftwiderstand gefeilt: Bewegliche Aerodynamik-Elemente an der Front, an den Flanken und am Heck verbessern die Umströmung des Autos – außerdem ist der aerodynamisch optimierte Unterboden komplett geschlossen.

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