Die neue Primavera kommt mit 50 und 125 Kubik

Auch wenn wir uns mitten im tiefsten Winter befinden, lohnt sich schon ein Blick auf den Frühling. Genauso heißt nämlich der neueste Vespa-Roller: Primavera, das italienische Wort für die Jahreszeit. Gleichzeitig soll die Bezeichnung Primavera an den gleichnamigen 125er-Roller von Vespa erinnern, der 1967 vorgestellt wurde.

Stufenlos schalten
In 14 Jahren wurden rund 240.000 Exemplare gebaut, ein bis heute unerreichter Vespa-Rekord. Deutlich breiter ist die neue Primavera aufgestellt, nämlich in Deutschland mit 50 und 125 Kubikzentimeter Hubraum. Werfen wir zunächst einen Blick auf die Eckdaten des mit einer Stahlkarosserie versehenen Rollers: Er ist 1,86 Meter lang und 73 Zentimeter breit, die Sitzhöhe beträgt 78 Zentimeter. Vespa-typisch sind kleine Räder, im Fall der Primavera 11-Zöller. Die Schaltarbeit übernimmt immer ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe.

50 oder 125?
In der für alle Besitzer eines Autoführerscheins erlaubten 50er-Klasse stehen ein Zwei-und ein Viertakter zur Auswahl. Beide kosten jeweils 3.250 Euro. Beim Zweitakter liegen Leistung (4,4 PS) und Drehmoment etwas früher an, zudem ist er geringfügig leichter und im Radstand ein wenig kürzer. Der Viertakter ist hingegen laufruhiger. Abgeregelt werden beide 50er bei 45 km/h. Wer mehr will, muss zur Primavera 125 mit 10,7 PS greifen. Sie kostet 4.050 Euro und schafft etwas über 90 km/h. Um sie fahren zu können, ist ein Führerschein der Klasse A1 notwendig. Wer seinen ,Auto-Lappen" vor dem 1.4.1980 gemacht hat, ist aus dem Schneider: Dann reicht nämlich der alte Führerschein der Klasse 3.

Frühlings-Roller