Wolfsburger Mittelklasse wird 2014 erneuert

Ein seltener Anblick: Allzu oft fahren VW-Erlkönige unserem Fotografen nicht vor die Linse, zumal nicht so eine fette Beute wie der kommende Passat. Obwohl die Mittelklasse-Baureihe inklusive eines üppigen Liftings schon seit 2005 auf dem Markt ist, verkauft sie sich immer noch blendend. Dafür sorgen vor allem die gewerblichen Zulassungen, die über 90 Prozent ausmachen und die Baureihe unter die deutsche Top 3 hievt. Anders ausgedrückt: Privat erworbene Passat-Neuwagen gibt es kaum, zumal hier der VW Golf oder der Skoda Octavia meist das attraktivere Angebot darstellen. Wie dem auch sei, man schaut mit Spannung auf den nächsten Passat.

Zeitgleiche Ausfahrt
Limousine und der Variant genannte Kombi werden parallel erprobt. Im direkten Vergleich fällt trotz üppiger Tarnung die Linienführung auf. Beide Modelle werden im Stil des Golf kantiger. Doch während der Variant sich optisch weitestgehend treu bleibt, mutiert das Stufenheck in Richtung des schnittigeren CC. Besonders im hinteren Verlauf wird die Dachlinie abgesenkt, um diese Karosserieform für die Kunden attraktiver zu machen.

Quer kommt mehr
Technisch greift VW zukünftig auch beim Passat zum unvermeidlichen modularen Querbaukasten (MQB). Dadurch werden bei praktisch unveränderten Abmessungen ein größerer Radstand und mehr Platz im Innenraum möglich. Das Motorenangebot umfasst auf Benzinerseite TSI-Aggregate zwischen 125 und 280 PS. Letzterer ist eine Ableitung des Zweiliter-Motors des Golf R. Bei den Dieseln reicht das Angebot von 110 bis 184 PS, alle mit vier Zylindern. Der intern B8 genannte, nächste VW Passat debütiert auf dem Pariser Autosalon im September 2014, der Verkauf soll im November des Jahres starten.

Bildergalerie: Erwischt: VW Passat