Mercedes-Maybach S 500 / S 600: Die Preise

Sie sind Monarch, Staatschef oder Rapper? Dann dürfte Sie die folgende Information vermutlich brennend interessieren: Mercedes hat die Preise für die neue Maybach S-Klasse bekannt gegeben. Der Mercedes-Maybach S 500 startet demnach bei 134.054 Euro, der Zwölfzylinder S 600 kostet mindestens 182.842 Euro. Zum Vergleich: Die Langversion des S 500 kommt auf 108.945 Euro, der S 600 lang ist ab 164.280 Euro zu haben. Die Vorgänger-Maybachs (noch unter eigenem Label) waren mit Preisen zwischen 300.000 und 500.000 Euro übrigens gut doppelt so teuer.

Neues Level an Luxus
Daimlers neues Super-Flaggschiff erhält gegenüber der langen S-Klasse rund 20 Zentimeter mehr Radstand. Der liegt bei einer Gesamtlänge von 5,45 Meter nun bei satten 3,37 Meter. Das kommt vor allem dem Fond zugute, der nun noch mehr Beinfreiheit und noch entspannendere Liegesessel zu bieten hat. Desweiteren gibt es noch weicheres Leder, noch aufwendigeren Zierrat und laut Mercedes auch den leisesten Fond der Welt. Die Luxus-Spielereien beinhalten aber auch ,essentielle" Dinge wie den neuen Duft ,Agarwood" für den integrierten Parfümspender, eine durchgehende Mittelkonsole mit Klapptischen wie in der First Class eines Langstrecken-Fliegers oder Cupholder, die dank spezieller Thermoelemente die Getränketemperatur länger erhalten. Ach ja, und die handgearbeiteten Champagnerkelche aus Silber dürfen natürlich auch nicht fehlen. Weitere Alleinstellungsmerkmale der Mercedes-Maybach S-Klasse sind ein Gurtschlossbringer sowie ein Belt- und Sitzkissenairbag im Fond. Und damit es mit der Kommunikation im weiten Raum des Mega-S-Benz besser klappt, haben die Schwaben auch noch für eine Sprachverstärkung gesorgt. Zwei Mikrofone im Innenspiegel nehmen das gesprochene Wort des Fahrers auf und leiten es dezent verstärkt nach hinten.

Adäquate Fahrleistungen
Am S-Klasse-Design ändert sich hingegen nur wenig. Etwas mehr Pomp im Grill, eine leicht geänderte Dachlinie für mehr Kopffreiheit, verkürzte Türen für mehr Privatambiente und ein paar Maybach-Schriftzüge – das war`s im Prinzip schon. Der Mercedes-Stern auf der Haube bleibt diesmal. Genau wie alle Infotainment- und Assistenzsysteme aus der normalen S-Klasse. Mit dieser wird sich die neue Submarke Maybach in Zukunft auch alle Facelift-Maßnahmen teilen. Angetrieben wird der dickste Benz künftig von einem Biturbo-V8 mit 455 PS und 700 Newtonmeter oder von einem Biturbo-V12 mit 530 PS und 830 Newtonmeter. Beide beschleunigen den Schwaben-Rolls in fünf Sekunden auf 100 km/h und sind für 250 km/h Spitze gut. Die Verbräuche liegen bei 8,9 Liter für den S 500 und 11,7 Liter für den S 600. Die Mercedes-Maybach S-Klasse ist ab sofort bestellbar. Die Markteinführung erfolgt im Februar 2015. Später könnte sogar eine Cabrio-Variante folgen.

Lesen Sie auch:

Bildergalerie: Satter Luxus-Aufschlag