Neuauflage des sportlichen A3-Ablegers kommt noch 2014

Mit ihrem Design setzte die Erstauflage des Audi TT anno 1998 Maßstäbe. Einige sagen sogar, dass sich hier (und beim kurz darauf folgenden A2) Audi zum letzten Mal bei der Optik etwas traute. Tatsächlich wirkt der aktuelle TT wie eine Weiterentwicklung des Ur-Entwurfs aus der Feder des heutigen Kia-Designchefs Peter Schreyer. Jetzt zeigen Erlkönigbilder, dass man auch bei der dritten Generation auf Evolution statt Revolution setzt.

Schärferes Styling
Formal folgt der künftige Audi TT der in Detroit vorgestellten Studie Allroad Shooting Brake. Abgesehen von der Karosserieform zeigt sie bereits viele TT-Elemente. Dazu zählen der eckigere Kühlergrill sowie schmalere und breitere Leuchten. Generell wird der TT etwas kantiger als bislang ausfallen, so wie es der Audi A3 beim Modellwechsel vorgemacht hat. Wie dieser basiert auch der TT auf dem modularen Querbaukasten. Deshalb teilen sich A3 und TT diverse Motorisierungen. Basisbenziner wird der 1.8 TFSI mit 180 PS sein, ganz oben rangiert zunächst der Zweiliter-Turbobenziner mit 300 PS. Hinzu gesellt sich ein Diesel mit 180 PS.

Spezielles Cockpit
Einen Ausblick auf das künftige TT-Cockpit gab Audi bereits auf der CES 2014 in Las Vegas. Zentrale Besonderheit ist das komplett digitale Kombiinstrument vor dem Fahrer. Es beinhaltet einen 12,3 Zoll großen TFT-Monitor. Zur Wahl stehen zwei Anzeigemodi: zum einen eine klassische Ansicht von Tacho und Drehzahlmesser, zum anderen ein Infotainment-Modus inklusive Navigation. In den Lüftungsdüsen ist die Bedienung der Klimaautomatik untergebracht, in den Achsen liegen die Regler für Sitzheizung sowie Temperatur und Stärke des Luftstroms. Kleine Displays in der Mitte der Düsen zeigen die gewählte Einstellung an. Offiziell vorgestellt wird der neue Audi TT im Rahmen des 24-Stunden-Rennens in Le Mans, welches im Juni 2014 stattfindet.

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