Kleines SUV debütiert im Frühjahr 2014 und kommt auch als Fiat

Ein dick getarnter Kasten auf Rädern schiebt sich aus der Ausfahrt. Was ist das denn? Ein Fiat Panda im XL-Format? Die Neuauflage des Nissan Cube? Weit gefehlt: Hier fährt der Erlkönig des künftigen Jeep Jeepster.

Vorteile einer Zusammenarbeit
Ob das kleinste Modell der Marke Jeep den Namen Jeepster tatsächlich tragen wird, wenn es Anfang März 2014 auf dem Autosalon in Genf debütiert, ist noch offen. Fakt ist jedenfalls, dass das Fahrzeug gemeinsam von Jeep mit der neuen Konzernmutter Fiat entwickelt wird. Das spart nicht nur Kosten, weil man vermutlich die Plattform des 500L (Radstand: 2,61 Meter) nutzt. Zudem profitieren beide Marken von einem kleinen SUV. Bei Jeep sind die bisherigen Modelle zu groß und zu amerikanisch. Der Wrangler ist zwar als Zweitürer nur 4,22 Meter lang, spricht aber mit seinem rustikalen Auftritt nur die echten Gelände-Fans an. Fiat wiederum braucht nach dem Ende der Kooperation mit Suzuki einen Nachfolger für den Sedici. Dieser soll 500X heißen und wird für den Herbst 2014 erwartet. Wichtig für beide Marken: Sie haben dann jeweils ein Modell in dem immer beliebter werdenden Markt der SUVs unterhalb von VW Tiguan und Co.

Eher kleinere Motoren
Sowohl der Fiat als auch der Jeep werden rund 4,20 Meter lang sein, sich aber im Design grundsätzlich unterscheiden: Der 500X greift, wie der Name schon sagt, die knubbelige Optik des 500 auf. Hingegen führt der Jeepster die kantige Note bekannter Modelle der Marke Jeep weiter. Allradantrieb wird es nur als Extra geben. Unter der Haube kommen Fiat-Motoren zum Zug. Ihre Bandbreite dürfte in Europa vom Zweizylinder-Turbobenziner mit 105 PS bis zum 1,6-Liter-Diesel mit 120 PS reichen.

Erwischt: Jeep Jeepster