Der A1 erhält ein Facelift und eine neue Topversion

Nach seinem Debüt im Jahr 2010 hatte es der Audi A1 nicht leicht. Recht langsam kam der Verkauf des edlen VW-Polo-Bruders in Fahrt. Doch das ist längst Geschichte: Mit rund 27.000 Neuzulassungen im Jahr 2013 liegt der A1 in Deutschland nicht weit hinter dem viel breit gefächerteren Mini. Gemäß den Gesetzen des Marktes bekommt der kleinste Audi jetzt ein Lifting zur Modellhalbzeit. Hinzu gesellt sich ein extra-sportlicher S1.

Schärfer geschliffen
Zu erwarten ist das Facelift für den Genfer Autosalon Anfang März 2014. Riesige Änderungen gibt es nicht, am auffälligsten sind noch die jetzt an der Unterseite begradigten Scheinwerfer, welche nach hinten spitz zulaufen. Damit orientiert sich der A1 am nächsten Audi TT. Dezenter sind die Maßnahmen am Heck, hier dürfte es nur ein neu gestaltetes Innenleben der Leuchten geben.

Kleiner Spaßmacher
Deutlich spannender ist der parallel debütierende Audi S1. Er basiert auf dem im Frühjahr 2012 vorgestellte A1 quattro, von dem es nur 333 Exemplare zum Stückpreis von 49.900 Euro gab. Im Gegensatz zu diesem soll der Auftritt dezenter erfolgen, am auffälligsten sind noch die vier Endrohre. Technisch nutzt der S1 sowohl den Allradantrieb als auch den Zweiliter-Turbobenziner des A1 quattro. Allerdings gibt es statt der damaligen 256 etwas zivilere 230 PS. Damit rangiert der S1 immer noch über dem 220 PS starken VW Polo R WRC, zugleich sollte ein Sprintwert von unter sechs Sekunden machbar sein. Was den Preis betrifft, dürfte der Audi S1 über den 33.900 Euro des Polo R WRC liegen, aber noch unter 40.000 Euro landen.

Bildergalerie: Erwischt: Audi S1